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1 november

 
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Auteur Bericht
Emiel



Geregistreerd op: 22-7-2005
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 0:00    Onderwerp: 1 november Reageer met quote

1914 : The Battle of Coronel

In a crushing victory, a German naval squadron commanded by Vice-Admiral Maximilian von Spee sinks two British armored cruisers with all aboard off the southern coast of Chile on November 1, 1914, in the Battle of Coronel.


World War I broke out on the European continent in August 1914; within months, it had spread by sea across the globe to South America. Previously stationed in the western Pacific, near China, Spee’s small East Asia Squadron made the two-month journey to Chile after Japan entered the war on August 22 and it was determined that the Germans could not stand up to the Japanese navy in the region. Neutral Chile, with its sizeable population of German immigrants and its ready supply of coal, would be a safer base from which to launch attacks against British shipping interests.


After eluding a large number of Japanese, British and Australian ships on its way, Spee’s ships encountered a British squadron commanded by Sir Christopher Cradock in the late afternoon of November 1, 1914. The Germans, with their newer, lighter ships, took quick advantage, opening fire at 7 pm. Cradock’s flagship, the Good Hope, was hit before its crew could return fire; it sank within half an hour. The Monmouth followed two hours later, after attempting to withdraw and being sunk by the light cruiser Nurnberg. No fewer than 1,600 British sailors, including Cradock himself, perished along with the two ships; it was the Royal Navy’s worst defeat in more than a century.


The quicker British ship Glasgow escaped the fray and fled south to warn another of Cradock’s ships, the Canopus, stationed in the Falkland Islands, of Spee’s proximity. In response, the British dispatched two battle cruisers, Inflexible and Invincible, from its Battle Cruiser Squadron in the North Sea. The two ships, commanded by Sir Doveton Sturdee, reached the Falklands on December 7; the following day they exacted their revenge on the aggressive Spee, sinking four German ships--including the Nurnberg and Spee’s flagship Scharnhorst--with 2,100 crew members aboard. Among the dead were Spee and his two sons, Otto and Heinrich. By the end of 1914, the German cruiser threat to Britain’s trade routes had been virtually eliminated; for the duration of the war, Germany’s chief weapon at sea would be its deadly U-boat submarines.


www.historychannel.com
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Emiel



Geregistreerd op: 22-7-2005
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 0:01    Onderwerp: Reageer met quote

1914
Der deutsche Heeresbericht:

Deutsches Vordringen bei Ypern
Großes Hauptquartier, 1. November, vormittags.
In Belgien werden die Operationen durch Überschwemmungen erschwert, die am Yser-Yper-Kanal durch Zerstörung von Schleusen bei Nieuport herbeigeführt sind. Bei Ypern sind unsere Truppen weiter vorgedrungen; es wurden mindestens 600 Gefangene gemacht und einige Geschütze der Engländer erbeutet. Auch die westlich von Lille kämpfenden Truppen sind vorwärts gekommen.
Die Zahl der bei Veilly gemachten Gefangenen erhöhte sich auf etwa 1500. In der Gegend von Verdun und Toul fanden nur kleinere Kämpfe statt.
Im Nordosten standen unsere Truppen auch gestern noch im unentschiedenen Kampfe mit den Russen. 1)





Vom belgischen Kriegsschauplatz
London. 1. November. (Priv.-Tel.)
Der Korrespondent der "Daily Mail" berichtet, daß die Kämpfe nördlich von Lille mit verzweifelter Erbitterung zwischen Engländern und Bayern ausgefochten würden. Mehrere Tage hätten die Engländer gegen eine bedeutende Übermacht gestanden und unter dem bayerischen Artilleriefeuer, das in den Schützengräben Verheerungen anrichtete, gelitten. Sie hätten andauernd die Stellungen wechselseitig gestürmt und wieder verlassen; auch zwischen La Bassee und Bethune kam es zu erbitterten Kämpfen. Die großen deutschen Geschütze, die die Entfernungen genau abgeschätzt hätten, hätten furchtbare Verheerungen angerichtet. 2)





Die Kathedrale von Reims
Rom, 1. November. (Priv.-Tel.)
Heute Morgen überreichte der preußische Gesandte beim Vatikan im Auftrage des Reichskanzlers dem Kardinalstaatssekretär eine formelle schriftliche Protestnote, weil die französische Heeresleitung aufs neue vor der Kathedrale von Reims eine Batterie und auf dem Turm einen Beobachtungsposten aufgestellt hat. Die Note verwahrt sich dagegen, daß, falls die Kathedrale beschädigt werde, Deutschland verantwortlich gemacht werde, wie die Franzosen es schon einmal heuchlerisch versuchten. Die Note ist dem Papst bereits mitgeteilt worden. 2)




Die Lage des belgischen Heeres
Rom, 1. November. (Priv.-Tel.)
Der belgische Kriegsminister schilderte einem Berichterstatter der "Tribuna" die Lage des belgischen Heeres als trostlos. Es seien noch 105 000 bis 110 000 Mann geblieben, die aber erschöpft und desorganisiert seien. Die Festungstruppen seien nach Calais gesandt, die anderen nach Frankreich. Die belgischen Rekruten werden in der Normandie ausgebildet.




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die Kämpfe im Osten
Wien, 1. November. (W. B.)
Amtlich wird verlautbart:
1. November mittags: In Russisch-Polen entwickeln sich neue Kämpfe. Angriffe auf unsere Stellungen wurden zurückgeschlagen und ein feindliches Detachement zersprengt.
Die mehrtägige, erbitterte Schlacht im Raume nordöstlich Turka und südlich Stary Sambor führte gestern zu einem vollständigen Sieg unserer Waffen. Der hier vorgebrochene Feind, zwei Infanteriedivisionen und eine Schützenbrigade, wurde aus allen seinen Stellungen geworfen.
Czernowitz wird von unseren Truppen behauptet. Das namentlich gegen die Residenz des griechisch-orientalischen Erzbischofs gerichtete Artilleriefeuer der Russen blieb ohne nennenswerte Wirkung.

Potiorek,
Feldzeugmeister. 2)





Die Russen in der Bukowina
Budapest, 1. November. (Priv.-Tel.)
Über die Kämpfe in der Umgebung von Czernowitz in den letzten Oktobertagen liegen jetzt eingehende Berichte vor. Um die verloren gegangenen Gebiete in der Bukowina wiederzugewinnen, erfolgten von den Russen östlich von Czernowitz in der Richtung der Gemeinde Mahala und südlich davon stärkere Truppenkonzentrationen in verschanzten Stellungen. Der allgemeine Angriff begann am 27. Oktober, doch konnten die Russen trotz heftigster Kämpfe keinen Erfolg erzielen. Der Führer der östlich von Czernowitz etwa in einer Entfernung von 18 bis 20 Kilometer stehenden russischen Truppen forderte den Kommandanten von Czernowitz, Oberst Eduard Fischer zur Übergabe der Stadt auf, was dieser rundweg ablehnte, worauf das Bombardement von Czernowitz begann. Etwa 30 Geschosse erreichten Czernowitz, wobei jedoch nur vereinzelte Häuser Schaden erlitten. Am 30. Oktober wurde die Beschießung von Czernowitz erneuert und mehrere hundert Schüsse auf die Stadt abgegeben, ohne jedoch auch diesmal größere Verwüstungen anzurichten. Nördlich und nordöstlich von Czernowitz haben in den letzten Tagen gleichfalls erbitterte Kämpfe stattgefunden, welche mit dem Zurückweichen der Russen endeten. Die Rückzugskämpfe der Russen ziehen sich in die Gegend von Kolomea. Das Serethtal ist von den Russen gesäubert.

Wien, 1. November. (W. B.) (Meldung des Wiener Korr.- Bur.)
Wie erst jetzt bekannt wird, haben die Russen in den von ihnen besetzt gewesenen Teilen der Bukowina arg gehaust. Zahlreiche Meierhöfe und sonstige Gebäude wurden niedergebrannt, viele Wohnungen geplündert und Passanten auf der Straße von Kosaken beraubt. Vom Lande werden mehrfach grundlose Hinrichtungen und andere Gewaltakte gemeldet. In Czernowitz führten die Russen unter Nichtachtung des Roten Kreuzes Sanitätsoffiziere und Inspektionsbeamte zum Teil mit Ketten gefesselt als Kriegsgefangene ab. Insbesondere auch die Rumänen in der Bukowina hatten vielfach zu leiden. Die ausschließlich von Rumänen bewohnte Gemeinde Maidom bei Storozynets ist in geradezu vandalischer Weise zerstört worden und völlig niedergebrannt und ausgeplündert. Viele Einwohner haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und sind davongejagt worden. Das Schloß des rumänischen Schriftstellers Ritter Wolezynski in Budenitz wurde unter der Führung eines Offiziers geplündert. Auf dem Gutshofe des rumänischen Grundbesitzers Janosz in Panka wurde bestialisch gehaust. Alle Gebäude wurden niedergebrannt und die Vorräte geplündert, wodurch ein Schaden von mehreren hunderttausend Kronen angerichtet wurde . Die Gemeinde Roposo, in der auch sonst arge Gewalttaten vorkamen, wurde geplündert Der Bürgermeister, ein Rumäne, entging nur mit knapper Not durch das Eingreifen unserer zufällig ankommenden Patrouillen dem sicheren Tode. Auch die Gemeinde Kuszurwars wurde geplündert. Ähnliche Meldungen gehen noch ständig in großer Zahl ein. 2)





Von unserer kühnen Flotte
Amsterdam, 1. November. (Priv.-Tel )
Ein Reutertelegramm meldet aus London: Ein deutsches Unterseeboot hat heute im Kanal den alten Kreuzer "Hermes", der von Dünkirchen zurück kam, durch einen Torpedo in den Grund gebohrt. Beinahe alle Offiziere und Matrosen sind gerettet.
Der "Hermes" ist 1896 gebaut, hat 5700 Tonnen Wasser-Verdrängung und eine Fahrgeschwindigkeit von 19 bis 20 Knoten. Er hatte elf 15 Zentimeter-, acht 7,5 Zentimeter- und 4,5 Zentimeter-Kanonen an Bord. 2)





Die Aktion im Schwarzen Meere
Mailand, 1. November. (Priv.-Tel.)
Die "Agence Havas" meldet über Bordeaux aus Petersburg: Es wird bestätigt, daß der dreifache Angriff im Schwarzen Meer von den deutschen Kreuzern "Göben" und "Breslau" ausging. In ihrer Begleitung befand sich der Kreuzer "Hamidie". Alle drei wurden von vier Torpedojägern begleitet, die deutsche Offiziere an Bord hatten.

Konstantinopel, 1. November. (W. B.)
Die gefangen genommenen russischen Offiziere und Mannschaften sind mit dem gekaperten russischen Kohlendampfer am Abend nach Kawak am oberen Bosporus gebracht worden.2)





Aus Persien
Konstantinopel, 1. November. (W. B.)
Nach Meldungen hier eingetroffener persischer Blätter soll Rußland seine Truppen aus Persien zurückziehen, um sie nach Polen zu schaffen, aber es verpflichte sich nicht, sie nicht mehr nach Persien zurückzusenden. Die Erregung gegen Rußland hält an. Da die Russen die Bevölkerung von Targuevar und Marguevar angriffen, so unternahmen die Bevölkerung und persische Reiter einen Gegenangriff. Etwa 100 Kosaken sollen getötet oder verwundet worden sein. Der russische Konsul in Ispahan soll infolge des Wandels der öffentlichen Meinung der Perser in eine derartige Erregung versetzt worden sein, daß er plötzlich gestorben ist. - Der bekannte persische Führer Salar ed Dauleh hat ein Abkommen mit dem Bachtiarenchef Emir Musaham geschlossen. Sie erließen einen Aufruf, in dem die Bevölkerung ihrer Stämme aufgefordert wird, das Vaterland zu retten. - Es hat sich ein Ausschuß zur Befreiung des Kaukasus von den Russen gebildet, der eifrig nach Mitgliedern fahndet. - Der Ausschuß hat einen Aufruf erlassen, in dem alle Mohammedaner im Kaukasus aufgefordert werden, sich für den bedrohten Islam zu erheben. 2)





Die Rüstung Italiens
Mailand, 1. November. (Priv.-Tel.)
In einem Interview mit dem "Corriere della Sera" machte Rubini interessante Angaben über das italienische Militärprogramm. Von der Kammer wurden 194 Millionen verlangt. Der Kriegsminister Grandi forderte weitere 350, Zupelli 400, so daß für das Heer allein bis zum 31. März 1915 944 Millionen aufzugeben sind. Dazu kommen 50 Millionen für die Marine, wodurch die Rüstungskredite, die der Ministerrat schon bewilligt habe, eine runde Milliarde erreichen. Rubini vertrat die Ansicht, vorläufig eine innere Anleihe aufzunehmen und sämtliche direkten Steuern um 10 Prozent zu erhöhen. Letzterer Vorschlag traf auf Widerspruch, weshalb Rubini zurückgetreten ist.
Nach einer Information der "Stampa" hängt die Lösung der Krise von Sonnino ab. Ohne Sonninos Eintritt wäre das Ministerium Salandra nicht lebensfähig. Alsdann
würde der König Sonnino selbst mit der Kabinettsbildung betrauen. Es sei auch möglich, daß Giolitti mit den hervorragendsten Persönlichkeiten ein großes Ministerium bildet. 2)





Das Eiserne Kreuz für Kaiser Wilhelm II.
München, 1. November. (W. B.)
Die Korrespondenz Hoffmann meldet: König Ludwig von Bayern hat, sich eins wissend mit allen deutschen Bundesfürsten, Kaiser Wilhelm gebeten, die hohe Kriegsauszeichnung des Eisernen Kreuzes erster und zweiter Klasse. die jetzt die Brust so vieler tapferer deutscher Krieger schmückt, als oberster Bundesfeldherr zur Ehre der ruhmreichen deutschen Armee anlegen zu wollen. Der Kaiser dankte darauf dem König und den Bundesfürsten durch ein Telegramm aus dem Hauptquartier. Er werde das Kreuz von Eisen tragen im Andenken an die Entschlossenheit und Tapferkeit, welche alle deutschen Stämme in unserem Kampf um Deutschlands Ehre auszeichnet. Der König hat außerdem dem deutschen Kaiser das Großkreuz des Militär-Max-Josefordens verliehen und dem Kaiser dasselbe im Hauptquartier durch den Flügeladjutanten Obersten Grafen Castell überreichen lassen. 2)





Der Kampf um die Feldbefestigungen
Der Berichterstatter der "Frankfurter Zeitung" im Großen Hauptquartier schrieb am 1. November 1914:

Die Kämpfe der letzten Monate haben nach den kurzen Offensivschlachten in Lothringen fast ganz die Formen des Festungskrieges angenommen. Seit Wochen liegen sich die beiden Heere in außerordentlich stark befestigten Feldstellungen gegenüber, in deren Anlage und Ausbau auch ich während meiner Anwesenheit an der Front einen gewissen Einblick erhielt. Ich möchte daher kurz schildern, nach welchen Grundsätzen eine solche Feldstellung ausgewählt, ausgebaut und bekämpft wird.
In fast allen Fällen wird man eine Feldbefestigung an hervorragende Geländepunkte, an Wasserläufe, beherrschende Höhenzüge usw. anlehnen, wobei die Linienführung stets dem Gelände angepaßt wird, so daß also keine zusammenhängende gerade Linie, sondern eine Art Gruppenbefestigung entsteht. Das Leitmotiv der ganzen Anlage ist gutes Schußfeld und der im deutschen Heere geltende Grundsatz "Wirkung geht vor Deckung" ist in allen Anlagen deutscher Truppen, die ich gesehen habe, stets einwandfrei durchgeführt worden. Die Anlage der Feldbefestigung findet in der Weise statt, daß zunächst das Gelände mit Rücksicht aus das Schußfeld erkundet und dementsprechend die Tracenführung festgelegt wird. Dann beginnt das Eingraben. Man stellt einen Schützengraben für stehende Schützen her, der gruppenweise durch Schulterwehren abgeteilt wird, indem man den bewachsenen Boden stehen läßt und den Graben um diese Traverse herumführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Fall des Einschlagens einer Granate in den Graben nur diejenige Gruppe getroffen werden kann, die sich in diesem Abschnitt befindet. Der Graben an sich wird ziemlich schmal gehalten, bei weiterem Ausbau aber doch so weit vertieft, daß hinter dem Auftritt für den Schützen noch ein schmaler Gang bleibt, um sich gedeckt hinter der Schützenlinie bewegen zu können und der dem Schützen nach Heruntertreten von seinem Stande völlige Deckung gewährt. Beim Ausheben des Grabens wird ferner eine Armauflage im gewachsenen Boden vorgesehen, aus der man auch Patronen zum sofortigen Gebrauch zurechtlegen kann. Zwischen den deutschen Schützengräben und denen unserer Gegner besteht ein großer Unterschied. Wir gehen tief in die Erde und benutzen möglichst den gewachsenen Boden als Deckung, der Franzose gräbt halb in die Erde und schüttet halb auf.
In die Brustwehren werden dann auch Unterstände eingebaut, die falls der Boden nicht trägt, mit Holz und Brettern abgesteift werden und die man oben mit Brettern, Schienen usw. abdeckt und dann mit Erde beschüttet. Diese Unterstände, die mit Stroh ausgelegt werden, gewähren den Truppen, die vorn im Graben liegen müssen, einen besonders bei kalter und regnerischer Witterung verhältnismäßig behaglichen Unterschlupf. Außerdem werden sie stets splittersicher angelegt. Gegen Volltreffer schützen sie selbstverständlich nicht. Ein sehr wichtiger Punkt bei der Anlegung solcher Feldstellungen ist die Anbringungen von Wasserabzugsgräben und Latrinen, beides Maßnahmen, die im hygienischen Interesse dringend nötig sind.
Die zu dieser Vorderlinie führenden Annäherungswege werden stets ebenfalls eingegraben. Es sind tiefe, schmale Gräben, die im Zickzack geführt werden und eine ausgeschüttete Brustwehr auf der dem Gegner zugekehrten Seite besitzen. Ich habe diese einmal auch beim Gegner in der Anschlußstellung an Fort Lier in mustergültiger Ausführung gesehen.
Soweit ich in diesem Feldzuge bisher beobachten konnte, ist man bei den Feldbefestigungen in allen Heeren dem Prinzip treu geblieben, den Kampf in einer Verteidigungslinie durchzuführen, also nicht mehrere Verteidigungslinien von vornherein hintereinander zu schachteln. Das hat damit nichts zu tun, daß man in einem so durchschnittenen Gelände, wie der Argonnenwald es beispielsweise ist, sich nach Wegnahme eines Abschnittes hinter dem nächsten von neuem Widerstand leistet. Scheinstellungen leisten gute Dienste. Sie können bei richtiger Anlage sehr Gutes wirken, um das feindliche Artilleriefeuer dorthin zu ziehen. Sobald der Infanterieangriff angesetzt ist, erkennt der Angreifer sehr rasch an dem schwachen Feuer, daß er hier nur eine Scheinstellung vor sich hat. Besondere Feldwege in einer reinen Feldstellung habe ich nirgends gesehen. Angesichts der enormen Wirkung der schweren Batterien vermeidet man es überhaupt, diesen durch Anhäufung ein gutes Ziel zu bieten.
Die Verteidigung der vordersten Linie einer Feldstellung, erfolgt durch Infanterie und Maschinengewehre. Die Stahlschilde an Maschinengewehren haben sich gut bewährt, ich habe selbst belgische Maschinengewehre mit Stahlschilden gesehen, die zahlreiche Treffer auswiesen, aber trotzdem gebrauchsfähig blieben und ihre Bedienung schützten. Als Hindernis wurde bei Feldstellungen fast immer das Drahthindernis verwendet, das in einer Breite zwischen sechs und zehn Metern in einer Entfernung von meist 30 bis 40 Meter vor die Befestigung vorgeschoben wird. Bei Franzosen und Belgiern sah ich in Einzelfällen Astverhaue und spanische Reiter angewendet. Der Angriff gegen eine derartig mit allen Schikanen ausgebaute Feldstellung ist oftmals nur mit Hilfe der Gegenbefestigung möglich. Nachdem durch Erkundungspatrouillen genau festgestellt ist, wo man die Gegenlinie führen will, gehen unter dem Schutz einer Schützenlinie in dunkler Nacht lautlos Arbeiterkolonnen vor. Oftmals wird man die letzte Strecke auch kriechend zurücklegen müssen. Arbeitet der Verteidiger mit Scheinwerfer, so bleibt während des Ableuchtens alles bewegungslos. Sobald man in der ausgewählten, durch Band, Papierstreifen oder mit Gips bezeichneten Linie angelangt ist, beginnt das Eingraben, und dann wird allmählich die Gegenstellung ausgebaut, die dann ebenfalls durch Annäherungswege nach rückwärts gesichert wird. Von dieser Stellung aus gräbt man sich dann mit regelrechter Laufgrabenführung unter Benutzung von Sandsäcken und Stahlschilden. von denen wir übrigens eine sehr große Anzahl in den belgischen Forts gefunden haben, bis auf Sturmstellung heran. Je näher man kommt, desto gefährlicher wird die Sache, denn die Franzosen haben stets eine Anzahl ausgesuchter Schützen auf Baumkronen und Kanzeln sitzen, wie jetzt vor allem im Argonnenwalde, so daß man auch Deckung nach oben haben muß.
Dann muß das Hindernis zerstört werden. Die Drahthindernisse werden entweder durch Artillerie oder mittels der Drahtscheren entfernt. Pioniere kriechen vor und schneiden mit Drahtscheren eine Gasse in die Drähte. Es ist dies ein außerordentlich gefährliches Wagnis, denn erstens sind die Drähte bisweilen elektrisch geladen, weswegen die Pioniere auch Kautschukhandschuhe anziehen, und dann sind allerhand lärmmachende Sachen, Konservenbüchsen, Glöckchen usw. oft an die Drähte gehängt, um jede Berührung sofort anzuzeigen. Inwieweit die Verwendung von Sprengpatronen zur Zerstörung von Drahthindernissen beigetragen hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Bei den Drahthindernissen, die ich sah, war der Zugang stets durch Drahtscherenausschnitt erzwungen worden. Wird der Sturm angesetzt, so gehen die Truppen in tiefem Schweigen aus dem Graben in der Richtung auf die durch die Pioniere vorbereiteten Gassen im Hindernis vor. Nochmals erweitern die Pioniere rasch die Durchgänge, und dann werfen sich die Stürmenden in geschlossener Masse auf den Gegner. Da diese Stürme ausnahmslos bei Nacht oder im Morgengrauen ausgeführt werden, so entscheiden Bajonett und Kolben im Kampfe Mann gegen Mann.
Das ist in kurzen Zügen der Krieg, wie ihn unsere tapferen Truppen zurzeit auf dem größten Teile des westlichen Kriegsschauplatzes zu führen haben, Ein hartes, unsäglich mühevolles Ringen. Zoll für Zoll des Bodens, vor allem in den schluchtenreichen Dickichten des Argonnenwaldes, muß dem Gegner entrissen werden. Doch ob in offener Feldschlacht oder ob maulwurfsgleich sich in der Erde vorwärts wühlend, der eiserne Wille zum Siege überwindet alle Schwierigkeiten, und gegen diese hartnäckig durchgeführte Offensive unserer tapferen Truppen helfen dem Gegner auch seine kunstvollsten Bauten nicht. Er muß zurück.

Walter Oertel,
Kriegsberichterstatter
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Geregistreerd op: 22-7-2005
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 0:05    Onderwerp: Reageer met quote

1915

Kragujevac in deutscher Hand
Im Oktober 41000 Gefangene im Osten

Leutnant Bölcke

Großes Hauptquartier, 1. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
In der Champagne schritten die Franzosen bei Tahure nachmittags zum Gegenangriff. Sie wurden abgewiesen. Die von unseren Truppen am 30. 10. gestürmte Butte de Tahure ist fest in unserer Hand geblieben. Die Zahl der in den letzten beiden Tagen gemachten Gefangenen ist auf 31 Offiziere, 1277 Mann gestiegen.
Bei Combres kam es zu lebhaften Kämpfen mit Nahkampfmitteln.
Leutnant Bölcke hat am 30. 10. südlich von Tahure einen französischen Doppeldecker zum Absturz gebracht und damit das sechste feindliche Flugzeug außer Gefecht gesetzt.
In der Gegend von Belfort fanden mehrere für die deutschen Flieger erfolgreiche Luftgefechte statt.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg:
Beiderseits der Eisenbahn Tuckum-Riga gewannen unsere Truppen im Angriff die allgemeine Linie Raggasem-Kemmern (westlich von Schlok)-Jaunsem. Feindliche Gegenstöße wurden zurückgeschlagen. Westlich und südwestlich von Dünaburg wurden starke russische Angriffe abgewiesen. Zwischen dem Swenten- und Ilsensee war der Kampf besonders heftig; er dauert dort an einzelnen Stellen noch an. Vereinzelte feindliche Vorstöße nördlich des Dryswjatysees scheiterten ebenfalls. Der Gegner hatte große Verluste.
Bei Olai (südwestlich von Riga) wurde ein russisches Flugzeug zur Landung gezwungen; Führer und Beobachter sind gefangengenommen.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinz Leopold von Bayern:
Östlich von Baranowitschi wurde ein russischer Nachtangriff nach Nahkampf abgeschlagen.
Heeresgruppe des Generals v. Linsingen:
Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Ein feindlicher Gegenstoß nördlich von Komarow hatte keinen Erfolg.
Deutsche Truppen der Armee des Generals v. Bothmer wurden bei Siemikowce (an der Strypa nördlich von Vurkanow) angegriffen und stehen dort noch im Kampfe.
Balkankriegsschauplatz:
In Fortsetzung des Angriffs wurden die Höhen südlich von Grn. Milanovac in Besitz genommen. In Richtung auf Kragujevac ist der Feind über den Petrovackar- und Lepenicaabschnitt zurückgeworfen; Kragujevac ist in deutscher Hand. Östlich der Morawa ist gegen zähen Widerstand der Serben der Trivunovoberg genommen. Es wurden einige hundert Gefangene gemacht.
Die Armee des Generals Bojadjieff war am 30. 10. unter Nachhutkämpfen dem Feinde bis in die allgemeine Linie Höhen von Planinica (südwestlich von Zajecar) - Slatina (nordwestlich von Knjazevac - östlich von Svrljiig - westlich von Bela Palanka - östlich von Vlasotince gefolgt.
Die Zahl der im Oktober von den deutschen Truppen im Osten eingebrachten Gefangenen und die von ihnen gemachte Beute beträgt:
Bei der Heeresgruppe v. Hindenburg:
gefangen: 98 Offiziere, 14482 Mann,
erbeutet: 40 Maschinengewehre.
Bei der Heeresgruppe Prinz Leopold:
gefangen: 32 Offiziere, 4134 Mann,
erbeutet: 2 Maschinengewehre.
Bei der Heeresgruppe v. Linsingen:
gefangen: 56 Offiziere, 8871 Mann,
erbeutet: 21 Maschinengewehre.
Bei der Armee des Grafen v. Bothmer:
gefangen: 3 Offiziere, 1525 Mann,
erbeutet: 1 Maschinengewehr.
Bei der Heeresgruppe v. Mackensen:
gefangen: 55 Offiziere, 11 937 Mann,
erbeutet: 23 Geschütze (abgesehen von einer großen Zahl aufgefundener Geschütze älterer Fertigung), 16 Maschinengewehre.
Zusammen: 244 Offiziere, 40949 Mann, 23 Geschütze, 80 Maschinengewehre.

Oberste Heeresleitung. 1)





Die Einnahme von Kragujewatz
Die "Frankfurter Zeitung" schreibt:
Kragujewatz, die alte Hauptstadt der serbischen Könige und die zentrale Festung des nordserbischen Verteidigungssystems, ist in den Händen unserer deutschen Truppen. Die Festung ist der Kern der ganzen Befestigungslinie, die über das Bergmassiv des großen Moravaknies gezogen ist.
Die nahezu 1200 Meter hohen Rudnik-Berge sind ihr als natürliches Bollwerk nordwestlich vorgelagert, die Höhenstellungen von Gorna Milanovac, die gleichfalls erstürmt worden sind, decken die westliche Flanke, während im Norden der schwierige Abschnitt der Stremska-Poljana im Quellgebiet der Ratza von unseren Truppen überwunden werden mußte. Nachdem vorgestern diese Hindernisse zum größten Teil bezwungen waren, konnte der Fall der Festung, der die Einschließung drohte, nicht mehr lange ausbleiben. Die Serben mußten Kragujevatz räumen und diesen wichtigen Waffenplatz, der der Sitz großer Arsenale und Magazine ist, dem stärkeren Feind überlassen. Dem tapferen serbischen Heer bleibt gar nichts anders übrig, als zäh und standhaft fechtend langsam gen Südwesten abzuziehen, um so zu retten, was noch zu retten ist, denn der Druck der bulgarischen Armee an der Ostgrenze Serbiens ist seit dem Fall der Timok-Festungen mächtig angewachsen. Unsere Verbündeten gewinnen dort schnell an Raum. Der Zeitpunkt für die letzte entscheidende Schlacht - eine Schlacht, die nach menschlichem Ermessen kaum anders als mit dem Zusammenbruch des serbischen Heeres enden kann - scheint nun unmittelbar bevorzustehen, wenn die Serben ihren mehr passiven Widerstand überhaupt noch einmal in eine große aktive Schlachthandlung verwandeln können und wollen. Sie haben bisher getan, was sie konnten: sie haben mehr als drei Wochen lang Stand gehalten und ausgeharrt, aber sie warten vergebens, denn diese Zeit ist verstrichen, ohne daß etwas geschehen wäre, was den Serben eine ernsthafte Hoffnung auf Rettung durch ein Hilfsheer der Entente hätte bringen können.




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die zweiwöchige Isonzoschlacht für die k. u. k. Waffen gewonnen
Wien, 1. November.
Amtlich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplatz:
An der Szczara haben k. u. k. Truppen einen Nachtangriff nach heftigem Handgemenge abgewiesen. An der Korminfront haben wir mehrere starke Nachtangriffe abgeschlagen. Nördlich Bieniawa an der Strypa entwickeln sich nach einem abgewiesenen Angriff neuerlich heftige Kämpfe.
Auf dem nordöstlichen Kriegsschauplatz beträgt die Oktoberbeute der dem k. und k. Oberkommando unterstehenden Armeen 142 Offiziere, 26000 Mann, 44 Maschinengewehre, 1 Geschütz, 3 Flugzeuge und sonstiges Kriegsmaterial.
Italienischer Kriegsschauplatz:
Der am 18. Oktober eingeleitete, am 28. mit frischen Truppen erneute dritte Ansturm der Italiener gegen unsere küstenländische Front beginnt zu erlahmen. Gestern stieß der Feind zwar noch gegen den Nordrand der Hochfläche von Doberdo mit starken, an mehreren anderen Stellen mit schwächeren Kräften vergeblich vor. Sein Angriff ist jedoch nicht mehr allgemein. Mag der Kampf auch nochmals aufflammen, die von der italienischen Heeresleitung mit großen Worten angekündigte, an der Hauptfront mit wenigstens 23 Infanteriedivisionen versuchte Offensive ist an der unerschütterlichen Mauer unserer siegessicheren Truppen zusammengebrochen, die zweiwöchige Isonzoschlacht für unsere Waffen gewonnen, unsere Kampffront durchweg unverändert. Ebenso behielten die Verteidiger von Tirol und Kärnten ihre seit Kriegsbeginn heldenmütig behaupteten Stellungen fest in Händen. Durch diese Erfolge hat unsere bewaffnete Macht neuerdings bewiesen, wie eitel und haltlos alle Ansprüche des einstigen Verbündeten auf die südwestlichen Grenzgebiete sind, die er durch hinterhältigen Rückenangriff leichthin erobern zu können vermeinte. In den Kämpfen der zweiten Oktoberhälfte verlor der Feind mindestens 150000 Mann.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
Im Raume westlich der großen Morawa haben die verbündeten Streitkräfte unter stellenweise heftigen Nachhutkämpfen die Höhen südlich und südöstlich Grn. Milanovac und Kragujevac erreicht. Zwischen 7 und 8 Uhr vormittags wurde heute auf dem Arsenal und der Kaserne von Kragujevac die österreichisch-ungarische und kurz nachher die deutsche Fahne gehißt.
Im Flußwinkel zwischen der Morawa und Resava haben deutsche Truppen nach heftigen Kämpfen die beherrschenden Höhen Trivunovo Brdo genommen.
Bulgarische Kräfte haben auf der Straße nach Paracin die Höhen westlich Planinica und im Nisavatel die Höhen westlich Bela Palanka erkämpft.
Die bisherige Gesamtbeute der deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen des Generals v. Koeveß beträgt 20 Offiziere, gegen 6600 Mann, 32 Geschütze, 9 Maschinengewehre, über 30 Munitionsfuhrwerke, 1 Scheinwerfer, viele Gewehre und Artilleriemunition und sehr viel Infanteriemunition. Überdies wurden 45 alte oder gesprengte Geschützrohre erbeutet.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. 1)




Der türkische Heeresbericht:

Konstantinopel, 1. November.
Auf der Dardanellenfront nichts von Bedeutung, abgesehen von örtlichen, teilweise heftigen, teilweise schwachen Feuergefechten. Bei Sed ül Bahr nahmen zwei feindliche Kreuzer an dem Feuer teil, indem sie verschiedene Stellen wirkungslos beschossen. Bei Sed ül Bahr und Ari Burun zerstörte unsere Artillerie drei Minenwerferstellungen des Feindes. Unsere Batterien in den Meerengen zerstreuten feindliche Truppenansammlungen, die bei Mortoul und Elias Burun gesichtet wurden.
Auf der Front des Kaukasus schlugen wir mit Erfolg zwei Überfallsversuche des Feindes in zwei Abschnitten zurück.

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1916

Englische und russische Angriffe zurückgewiesen
Großes Hauptquartier, 1. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
Mit besser werdender Sicht setzte im Somme-Gebiet in mehreren Abschnitten lebhafte Artillerietätigkeit ein. In den Abendstunden gingen die Engländer aus der Gegend von Courcelette und mit starken Kräften aus der Linie Guendecourt-Lesboeufs zum Angriff vor. Nördlich von Courcelette kam in unserem Abwehrfeuer der Angriff nicht vorwärts, westlich von Le Transloy brach er verlustreich, an einzelnen Stellen im Nahkampf, zusammen.
Heeresgruppe Kronprinz:
Der Geschützkampf auf dem Ostufer der Maas war nur zeitweise lebhaft.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern:
Gegen die am 30. Oktober von uns genommenen Stellungen auf dem östlichen Narajowkaufer führte der Russe nach starker Artilleriewirkung bei Einbruch der Dunkelheit heftige Gegenangriffe, die fünfmal wiederholt unter blutigen Verlusten scheiterten. Auch die ottomanischen Truppen hielten das gewonnene Gelände gegen starke Angriffe und warfen den an einer Stelle eingebrochenen Feind durch schnellen Gegenstoß zurück. An der Bistritza Solotwinska wiesen österreichisch-ungarische Truppen feindliche Abteilungen durch Feuer ab.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl:
In Siebenbürgen ist die Gesamtlage unverändert. Einen wichtigen Erfolg errangen westlich der Predealstraße österreichisch-ungarische Regimenter, die in die rumänische Stellung einbrachen und 10 Infanteriegeschütze und 17 Maschinengewehre erbeuteten. Südöstlich des Roten Turm-Passes machte unser Angriff Fortschritte.
Balkan-Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen:
Keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung.
Mazedonische Front:
Im Cernabogen und zwischen Butkowo- und Tahinossee nahm die Artillerietätigkeit wieder zu.

Der Erste Generalquartiermeister.
Ludendorff.1)





Aus dem "Dresdner Anzeiger" vom Mittwoch den 1. November 1916:

Dem Andenken Bölckes

Dessau, 30. Oktober. Der Magistrat der Stadt Dessau hat die Militärbehörden gebeten, die Beisetzung des Fliegerhauptmannes Bölcke auf dem Ehrenfriedhof der Stadt Dessau vornehmen zu dürfen.- der Herzog hat am Sonntag nachmittag durch seinen Flügeladjutanten der Familie Bölcke seine Anteilnahme aussprechen lassen.

wtb Dessau, 31. Oktober. Die Beisetzung Bölckes erfolgt voraussichtlich am Donnerstag nachmittag 3 Uhr. Die Schulen, die Jungwehr und die Vereine stehen Spalier. Die Stadt wird Trauerschmuck anlegen; am Bahnhofe werden zwei Trauermasten errichtet werden.

wtb Dessau 31. Oktober. Der Kaiser hat, wie der Anhaltinische Staatsanzeiger meldet, an den Professor Bölcke folgendes Telegramm gerichtet:

"Professor Max Bölcke, Zwiebigk bei Dessau. Auf das schmerzlichste beklage ich mit dem ganzen deutschen Volke den Tod Ihres Heldensohnes, meines tapfersten und erfolgreichsten Fliegeroffiziers Mit Stolz blickt meine Armee und besonders die Fliegerwaffe auf ihn. Mit Stolz werden sie auch nach seinem Tode seiner gedenken und seinem leuchtendem Vorbilde nachzueifern streben. Gott tröste Sie in Ihrem großen Schmerz. Neues Palais, den 30. Oktober 1916. Wilhelm I. R."

Vom Kronprinz ging folgendes Telegramm ein:

"Professor Bölcke, der Heldentod Ihres vortrefflichen, unerschrockenen und kühnen Sohnes, der auch meiner Armee und mir vor Verdun vorzügliche Dienste geleistet hat, erfüllt mich mit ganz besonders aufrichtiger und herzlicher Betrübnis. Seien Sie und Ihrer Familie meiner wärmsten Anteilnahme versichert. Mit Ihren trauert das deutsche Heer und die gesamte Nation an der Bahre des weltberühmten Fliegeroffiziers. Einzig stehen seine Leistungen da. Mit Stolz zählt jeder deutsche Patriot ihn zu den Seinen. Schlicht und einfach blieb er trotz aller Ehrungen. Sein volkstümliches Bild wird immerdar von unverwelklichen Lorbeer umgeben sein und jedermann seines lieben Hauptmanns Bölcke in Bewunderung und Verehrung allezeit gedenken. Aus dem Felde, den 30. Oktober 1916. Wilhelm, Kronprinz."







Die "Deutschland" wiederum in Amerika eingetroffen
New London (Connecticut), 1. November. (Reuter-Meldung.)
Das deutsche Handelsunterseeboot "Deutschland" ist heute früh hier angekommen.
(Notiz des W. T. B.: In Bremen ist eine Nachricht über die Ankunft der "Deutschland" bisher noch nicht eingetroffen.)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Abgeschlagene italienische Angriffe im Küstenland
Wien, 1. November.
Amtlich wird verlautbart:
Östlicher Kriegsschauplatz:
Heeresfront des Generals der Kavallerie Erzherzogs Carl:
Westlich des Predealtales gelang es unseren Truppen in die feindliche Stellung einzudringen, wobei 10 Infanteriegeschütze und 17 Maschinengewehre erbeutet wurden. Südlich des Roten Turm-Passes wurde Gelände gewonnen.
Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern:
Nach heftiger Artillerievorbereitung versuchte der Feind bei Einbruch der Dunkelheit, sich der am 30. Oktober von ihm verlorenen Stellungen am östlichen Narajowkaufer wieder zu bemächtigen. Trotz fünfmaligem Massenanlauf wurden unsere Stellungen restlos behauptet. Ebenso scheiterten starke Angriffe gegen die ottomanischen Truppen. An der Bistritza Solotwinska wurden feindliche Abteilungen durch Feuer vertrieben.
Italienischer Kriegsschauplatz:
Auf dem Südflügel der küstenländischen Front steigerte sich im Laufe des gestrigen Tages das feindliche Artillerie- und Minenfeuer wieder zu großer Kraft. Von 3 Uhr nachmittags an begann feindliche Infanterie im Wippachtale und auf der KarsthochfIäche gegen unsere Stellungen vorzufühlen. Wo sie unsere zerschossenen Gräben für sturmreif hielt, setzte sie auch zu Angriffen an, die jedoch durch Sperrfeuer oder durch Gegenstoß abgeschlagen wurden. Abends flaute das Feuer ab, setzte jedoch nachts erneut mit großer Heftigkeit ein.
Italienische Flieger warfen auf Duttoulo, Sesana und Miramar zahlreiche Bomben ab, ohne nennenswerten Schaden zu verursachen. Hauptmann Schünzel schoß über der Bucht von Panzano einen Caproni ab.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
Bei den k. u. k. Truppen keine wesentlichen Ereignisse.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes
v. Hoefer, Feldmarschalleutnant. 1)




Der türkische Heeresbericht:

Konstantinopel, 1. November.
Amtlicher Heeresbericht vom 31. Oktober:
Tigrisfront: Unser wirksames Artilleriefeuer zerstörte einen Beobachtungsturm des Feindes, sowie seine Schützengraben. Das feindliche Erwiderungsfeuer blieb ohne Wirkung.
Persische Front: In einem blutigen Zusammenstoß, der nordwestlich von Hamadan in der Gegend von Bidjar mit feindlichen Truppen stattfand, trugen unsere Truppen den Sieg davon und drängten den Feind zurück, der in Auflösung flüchtete. Außer schweren Verlusten an Toten und Verwundeten, die der Feind teils mit zurückführte, teils auf dem Schlachtfelde liegen ließ, verlor der Feind an Gefangenen 1 Kompagnieführer und 120 unverwundete Soldaten. Unter den Gefallenen befinden sich auch Offiziere. Ferner erbeuteten wir durch diesen neuen Erfolg eine große Anzahl Gewehre und anderes Kriegsmaterial. Die Ortschaft Bidjar, deren Einnahme von den Russen in ihrem amtlichen Bericht vom 26. Oktober 1916 gemeldet worden war, wurde von uns zurückerobert. Nördlich von Sakis wurden russische Kavallerietruppen, die unsere vorgeschobenen Truppen anzugreifen versuchten, mit Verlusten für sie zurückgeschlagen.

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Emiel



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 0:10    Onderwerp: Reageer met quote

1917

Großer Sieg in der friaulischen Ebene - Waffenstreckung von 60000 Italienern
Berlin, 1. November. (Amtlich.)
Seine Majestät hat für den 1. November für Preußen und Elsaß-Lothringen Flaggen und Viktoriaschießen befohlen.
Bei der Verfolgung in der friaulischen Ebene haben gestern hart östlich des unteren Tagliamento 60000 Italiener mit mehreren Geschützen die Waffen gestreckt.
Der bisherige Gewinn der 12. Isonzoschlacht ist damit auf über 180000 Gefangene und mehr als 1500 Geschütze gestiegen. - Die italienische 2. und 3. Armee haben eine schwere Niederlage erlitten. 1)



Gesprengte Brücke über den Tagliamento bei Pinzano

Der deutsche Heeresbericht:

Die italienische Niederlage am Tagliamento
Seit Beginn der Offensive über 180000 Italiener gefangen

Großes Hauptquartier, 1. November.
Im Westen, Osten und in Mazedonien keine größeren Kampfhandlungen.
Italienische Front:
Unseren schnellen Schlägen im Osten, dem unvergleichlich zähen Ausharren unserer Truppen an allen Fronten, insbesondere im Westen, ist es zu danken, daß die Operationen gegen Italien begonnen und so erfolgreich weitergeführt werden konnten.
Gestern haben die verbündeten Truppen der 14. Armee dort einen neuen, großen Sieg erfochten.
Teile des feindlichen Heeres haben sich am Tagliamento zum Kampf gestellt.
Im Gebirge und in der Friaulischen Ebene bis zur Bahn Udine-Codroipo-Treviso ging der Feind fechtend auf das Westufer des Flusses zurück; Brückenkopfstellungen auf dem Ostufer hielt er bei Pinzano, Dignano und Codroipo. In einer von dort über Bertiolo-Pozzuolo-Lavariano auf Udine vorspringenden Nachhutstellung leistete er heftigen Widerstand, um den Rückzug seiner 3. Armee auf das westliche Ufer des Tagliamento zu decken.
Von Siegeswillen getrieben, von umsichtiger Führung in entscheidender Richtung angesetzt, errangen hier die deutschen und österreichisch-ungarischen Korps Erfolge, wie sie auch in diesem Kriege selten sind.
Die Brückenkopfstellungen von Dignano und Codroipo wurden von preußischen Jägern, bayerischer und württembergischer Infanterie im Sturm genommen.
Auf allen Kriegsschauplätzen bewährte brandenburgische und schlesische Divisionen durchbrachen von Norden her in unwiderstehlichem Anlauf die Nachhutstellungen der Italiener östlich des unteren Tagliamento und schlugen den Feind zurück, während erprobte österreichisch-ungarische Korps vom Isonzo her gegen die letzte dem Feinde verbliebene Übergangsstelle bei Latisana vorwärts drängten.
Durch den Stoß vom Norden abgeschnitten, streckten, beiderseits umfaßt, mehr als 60000 Italiener dort die Waffen. Mehrere hundert Geschütze fielen in die Hand der Sieger. Die Zahl der Gefangenen aus der in einer Woche so erfolgreich durchgeführten 12. Isonzoschlacht beläuft sich damit auf über 180000 Mann, die Summe der genommenen Geschütze auf mehr als 1500. Die sonstige Beute ist an diesen Zahlen zu bemessen.

Der Erste Generalquartiermeister
Ludendorff. 1)





Der Feind über den Tagliamento geworfen
Berlin, 1. November, abends. (Amtlich.)
Im Westen und Osten keine wesentlichen Ereignisse. - Am Tagliamento wurde der auf dem Ostufer bei Pinzano und Latisana noch haltende Feind geworfen oder gefangen. 1)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die Schlacht bei Latisana
Das österreichische Küstenland befreit

Wien, 1. November.
Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz:
Das Vordringen der Verbündeten in Oberitalien ist gestern durch einen neuen gewaltigen Erfolg gekrönt worden. Das Anstauen der zurückweichenden feindlichen Massen nordöstlich von Latisana bot der Führung Gelegenheit, starken italienischen Kräften durch Umfassung den Rückweg zu verlegen. Deutsche und österreichisch-ungarische Divisionen, die sich westlich von Udine dem Tagliamento näherten, wurden von Norden her angesetzt. Gleichzeitig stießen österreichisch-ungarische Kolonnen längs der Lagunen gegen Latisana vor. Zahlreiche in vollste Verwirrung geratene italienische Verbände in der Gesamtstärke von zwei bis drei Armeekorps wurden zum größten Teil abgeschnitten. In wenigen Stunden waren über 60000 Mann gefangengenommen und mehrere hundert Geschütze erbeutet. Österreichisch-ungarische und deutsche Truppen stehen überall am unteren und mittleren Tagliamento.
Vereinzelte Versuche des Feindes, im Mittellauf Brückenkopfstellungen zu behaupten, wurden durch ungesäumtes Zugreifen deutscher Regimenter vereitelt. Die im Gebiet des oberen Tagliamento vordringenden österreichisch-ungarischen Armeen überwinden, gebirgsgewohnt, in zähem Wollen alle Schwierigkeiten des Geländes. Solcher Art hat die 12. Isonzoschlacht in achttägiger Dauer zu einem über alles Maß glänzenden Erfolge geführt. Die österreichischen Küstenlande sind befreit, weite Strecken venezianischen Bodens liegen hinter den Fronten der Verbündeten. Der Feind hat in einer Woche über 180000 Mann an Gefangenen und 1500 Geschütze eingebüßt. Der große Sieg an den südwestlichen Toren der Monarchie ist eine neue unvergleichliche Kraftprobe der verbündeten Mächte und Völker, eine Kraftprobe, die eine stärkere Sprache reden wird als alles, was in den letzten Wochen bei Freund und Feind über Gegenwart und Zukunft geredet worden ist.
Östlicher Kriegsschauplatz und Albanien:
Nichts Neues.

Der Chef des Generalstabes. 1)

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Emiel



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 0:12    Onderwerp: Reageer met quote

1918

Der deutsche Heeresbericht:

Neue heftige Kämpfe in Flandern -
Rückzug über die Donau bei Belgrad



General Gröner

Großes Hauptquartier, 1. November.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht:
In Flandern hat der Feind seine großen Angriffe wieder aufgenommen. Zwischen holländischer Grenze und Deinze stießen Belgier und Franzosen gegen die Lys-Front, im besonderen gegen unsere Brückenkopfstellungen auf dem Westufer des Flusses vor. Beiderseits von Zomergem nahmen wir die vorübergehend verloren gegangenen Brückenköpfe im Gegenangriff wieder. An der übrigen Front wiesen wir den Feind vor unseren Linien ab. Die Reserve-Infanterie-Regimenter Nr. 57 und 79 zeichneten sich bei diesen Kämpfen besonders aus. Den Hauptangriff führten Engländer und Franzosen zwischen Deinze und der Schelde. Südlich von Deinze, bei Zulte und Anseghem drang der Gegner in unsere Linien ein. Südlich von Deinze warfen Bataillone der 2. Garde-Infanterie -Division im Verein mit dem Füsilier-Regiment Nr. 80 den über die Straße Deinze-Kruishoutem vorstoßenden Gegner wieder zurück. Beiderseits von Anseghem brachten rückwärtige Kampftruppen den Feind vor unserer Artillerie zum Stehen. Die nördlich der Bahn Kortrick -Oudenaarde kämpfenden Truppen, die den Feind vor ihren Linien abwehrten. wurden im Laufe des Tages zur Wahrung des Anschlusses an ihre Nachbarn auf die Höhen beiderseits Nokere zurückgenommen. Die Kämpfe fanden am Abend ihren Abschluß westlich der Straße Deinze-Kruishoutem und auf den Höhen in Linie Nokere-Kerkhove, 3 Kilometer östlich unserer alten vordersten Postenlinie.
In der Schelde-Niederung dauert die Zerstörung der Ortschaften durch den Gegner an. Die Städte Tournai, Valenciennes und Peruwelz lagen unter englischem Feuer. Beiderseits von Le Quesnoy und Landrecies rege Artillerie- und Erkundungstätigkeit.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz:
Auf den Aisne-Höhen nordwestlich von Château-Porcien nahm der Artilleriekampf gewaltige Stärke an. Mit frischen Kräften setzte der Feind seine starken Angriffe nordwestlich von Herpy fort. Sie sind wiederum unter den schwersten Verlusten für den Feind gescheitert. Das mecklenburgische Grenadier-Regiment Nr. 89, das hanseatische Infanterieregiment Nr. 75, die Regimenter Nr. 230 und 231 der 50. Reserve-Division trugen die Hauptlast des Kampfes und wehrten, von ihrer Artillerie wirksam unterstützt, die feindlichen Angriffe restlos ab. Das Garde-Kürassier-Regiment und die Husaren-Regimenter Nr. 8 und 11 haben sich in den letzten Tagen hier wiederum besonders bewährt.
Heeresgruppe Gallwitz:
Auf dem Ostufer der Maas tagsüber lebhafte Artillerietätigkeit.
Südöstlicher Kriegsschauplatz:
Die deutschen Truppen wurden auf das nordöstliche Donau-Ufer beiderseits von Belgrad und Semendria zurückgenommen. Der Übergang über die Donau ging ohne Störung durch den Gegner vonstatten.

Der Erste Generalquartiermeister
Gröner. 1)





Gewaltiges Ringen an der Aisne-Front
Berlin, 1. November, abends. (Amtlich.)
An der Lys- Front nördlich Deinze ist die Lage unverändert. Südlich Deinze haben wir uns weiteren Angriffen durch Ausweichen auf die Schelde entzogen. Südlich Valenciennes kamen englische Angriffe an erfolgreichen Gegenangriffen zum Stehen. Gewaltiges Ringen an der Aisne-Front und zwischen Argonnen und Maas. Die Angriffe der Franzosen auf den Aisne-Höhen nordwestlich Chateau Porcien und beiderseits Vouziers sind bis auf örtliche Einbruchsstellen gescheitert. Die Angriffe der Amerikaner wurden in Linie Champigneulle - Bayonville - Aincrecille aufgefangen. 1)




Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:
Die Räumung Venetiens
Wien, 1. November.
Amtlich wird verlautbart:
In Venetien wird die Räumungsbewegung fortgesetzt.
Im Südosten haben unsere Hauptkräfte das nördliche Donau-Ufer erreicht.

Der Chef des Generalstabes. 1)





Das Schlachtschiff "Viribus Unitis" im Hafen von Pola versenkt
Wien, 1. November.
Die Marinesektion teilt mit:
Auf bisher nicht aufgeklärte Weise drangen heute morgen nach der Übergabe der Flotte an den südslawischen Nationalrat mehrere italienische Seeoffiziere in den Hafen von Pola ein, legten eine Mine an das Schlachtschiff "Viribus Unitis" und brachten es zum Sinken.
Stab und Mannschaft sind größtenteils gerettet. 1)





Die Bedingungen des Waffenstillstandes mit der Türkei
Öffnung der Dardanellen - Sofortige Demobilisierung - Übergabe der Kriegsschiffe

London, 1. November. (Reuter-Meldung.)
Der mit der Türkei abgeschlossene Waffenstillstand enthält u. a. folgende Bedingungen:
Öffnung der Dardanellen und des Bosporus und freier Zugang zum Schwarzen Meer. Besetzung der Forts in den Dardanellen und im Bosporus durch die verbündeten Truppen.
Alle alliierten Kriegsgefangenen und die internierten oder gefangenen Armenier sind in Konstantinopel zu versammeln und bedingungslos den Alliierten zu übergeben.
Sofortige Demobilisierung der türkischen Armee mit Ausnahme solcher Truppen, die für die Bewachung der Grenze und für die Aufrechterhaltung der inneren Ordnung erforderlich sind. Der Effektivbestand des Heeres und seine Verteilung werden später von den Alliierten nach vorheriger Beratung mit der türkischen Regierung festgesetzt werden.
Auflieferung aller Kriegsschiffe, die sich in türkischen Gewässern oder in von der Türkei okkupierten Gewässern befinden. Diese Schiffe sind in den von der Entente bezeichneten türkischen oder anderen Häfen zu internieren mit Ausnahme solcher kleineren Fahrzeuge, die für den Polizeidienst und ähnliche Zwecke in den türkischen Hoheitsgewässern notwendig sind.
Die Alliierten erhalten das Recht, alle strategischen Punkte zu besetzen, falls eine Lage entsteht, die die Sicherheit der Agierten bedroht.
Allen alliierten Schiffen stehen sämtliche Häfen und Ankerplätze, die augenblicklich in türkischen Händen sind, zur freien Verfügung. Feindlichen Schiffen ist ein derartiger Gebrauch zu verweigern.
Die Alliierten besetzen die Taurus-Tunnelanlagen.
Unverzügliche Zurückziehung der türkischen Truppen aus Nordwest-Persien bis hinter die vor dem Kriege gültige Grenze ist bereits befohlen worden und wird ausgeführt werden. Die Räumung eines Teils des Kaukasus durch die türkischen Truppen ist bereits befohlen worden. Der Rest ist zu räumen, wenn es von den Alliierten gefordert wird, nachdem sie zuvor die dortige Lage geprüft haben.
Alle Bahnen sind unter die Kontrolle alliierter Offiziere zu stellen, einschließlich der Teile der transkaukasischen Eisenbahnen, die augenblicklich unter türkischer Herrschaft sind, und die zur freien und vollständigen Verfügung der alliierten Behörden zu stellen sind, wobei den Bedürfnissen der Bevölkerung in angemessener Weise Rechnung getragen wird. Diese Bestimmung schließt die Besetzung von Batum durch die Alliierten in sich. Die Türkei wird keinen Einspruch gegen die Besetzung von Baku durch die Alliierten erheben.
Auslieferung aller Garnisonen im Hedschas, Assyrien, Yemen, Syrien, Mesopotamien an den nächsten verbündeten Kommandanten und Zurückziehung der Truppen aus Cilicien mit Ausnahme derjenigen, die notwendig sind, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Alle deutschen und österreichischen Marine-, Militär- und Zivilpersonen müssen innerhalb eines Monats aus türkischen Gebieten entfernt werden. Die in entfernteren Distrikten befindlichen Personen müssen so schnell wie möglich abgeschoben werden.
Die türkischen Kriegsgefangenen stehen zur weiteren Verfügung der verbündeten Mächte. Die Entlassung der türkischen Zivilgefangenen und solcher Gefangener, die das militärische Alter überschritten haben, wird in Erwägung gezogen.
Die Türkei verpflichtet sich, alle Beziehungen zu den Mittelmächten aufzugeben.
Die Feindseligkeiten zwischen den Verbündeten und der Türkei hören Donnerstag, den 31. Oktober 1918, 12 Uhr mittags, auf. 1)

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patten



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2006 13:30    Onderwerp: Reageer met quote

zopas met de militaire vriendenkring en vredelievende vereniging bij het eregraf geweest van de roeselaarse gesneuveld burgers en dito oorlogsslachtoffers (die door de duitsers) op een gruwelijke manier om het leven zijn gekomen
en terwijl de last post en nat volkslied speelde stond ik opeens heel stil te denken dat we dit NOOIT mogen vergeten ,en terwijl ik een krans neerlegde en oud strijders en familie van de slachtoffers groete ,was in fier op mezelf dat ik aanwezig was en als nu 10 nov hetzelfde met de soldaten kerkhoven zal doen
weet ik 1 ding ze zijn niet vergeten onze jongerengeneratie die van het toneel in 14-18 verdwenen zijn !!!!!!!!!!!!
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laat ons de belgische gesneuvelde soldaten nooit vergeten wat er ook moge gebeuren...... diksmuide...merkem....nieuwpoort ..... de ijzer !!!
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2010 18:09    Onderwerp: Reageer met quote

Battle of Coronel, 1 November 1914


The Battle of Coronel was the worst British naval defeat of the First World War. At the start of the war the Germans had eight modern cruisers scattered around the world. Their role was to intercept and sink Allied shipping, causing as much disruption as possible. A powerful squadron soon formed under the command of Admiral Maximilian von Spee. He began with two ships – the Scharnhorst and the Gneisenau, based in the Caroline Islands. He was then joined by the Nürnberg, Leipzig and Dresden. This gave his a squadron of five modern cruisers, faster, better armoured and better armed than any British ships then in the Pacific or South Atlantic. A small number of battlecruisers (lightly armoured but otherwise similar to the dreadnaughts of the main battle fleet) had been built but at the start of the war the battlecruisers were with the Grand Fleet, facing the German High Seas Fleet in the North Sea.


HMS Good Hope

Admiral Sir Christopher Cradock

HMS Glasgow - side guns
Von Spee had not had a profitable time in the Pacific. Japan had entered the war on the Allied side, and her powerful fleet made the north Pacific too dangerous for von Spee. After a period spent attacking French possessions in the south Pacific, von Spee decided to move his squadron into the South Atlantic.

News of his plans soon reached the British. Radio messages between his ships were intercepted and the German code broken. The British commander in the South Atlantic, Admiral Christopher Cradock, decided to intercept von Spee while he was still in the Pacific, and took his small squadron through the Straits of Magellan into Chilean waters. This was a bold but foolhardy move. Cradock simply did not have the ships to face von Spee. His fleet consisted of the battleship Canopus, built in 1896, and too slow to catch up with his cruisers. His main strength consisted of the cruisers Monmouth and Good Hope and the light cruiser Glasgow. He also had a converted merchantman, the Otranto, which took no part in the battle.


Maximilian von Spee, 1861-1914
SMS Scharnhorst
Once in the Pacific, Cradok sent the Glasgow ahead to the port of Coronel. By this point Cradock believed that von Spee's strongest ships were heading away from him. British radio security was not much better than German, and Spee soon learnt of Glasgow’s presence in the port and the imminent arrival of the Monmouth and Good Hope. The two British cruisers reached Coronel on the evening of 1 November. Von Spee waited until nightfall and then opened fire on the British squadron.

Cradok was badly outgunned. The Gneisenau and Scharnhorst each had eight 8.2in guns. In contrast, HMS Good Hope carried two 9.2in guns and sixteen 6in guns, while HMS Monmouth was armed with fourteen rapid firing 6in guns. Von Spee was able to stand outside the range of all but two of Cradok’s guns and pound the British ships.

After a short fight the Good Hope and Monmouth were both sunk, with the loss of all 1,600 crewmen. The Glasgow was able to escape to warn the Canopus.

The Battle of Coronel was the first British defeat at sea since the War of 1812. The reaction in Britain was understandably extreme. The new First Sea Lord, Admiral Sir John Fisher, organised a massive hunt for von Spee’s squadron, involving elements of the Royal Navy and the Japanese fleet. Two of the precious battlecruisers, HMS Invincible and Inflexible, were dispatched to the South Atlantic, where on 8 December they encountered and destroyed von Spee’s fleet (Battle of the Falklands).

http://www.historyofwar.org/articles/battles_coronel.html
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2010 18:12    Onderwerp: Reageer met quote

AD BEATISSIMI APOSTOLORUM (Appealing for Peace)
Pope Benedict XV
Encyclical of Pope Benedict XV promulgated on 1 November 1914.

http://www.ewtn.com/library/encyc/b15adbea.htm
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 03 Nov 2010 18:17    Onderwerp: Reageer met quote

1 November 1914
Good Hope, British, Drake class Armoured Cruiser
Monmouth, British, Monmouth class Armoured Cruiser
Sunk by German cruisers at the Battle of Coronel

http://www.worldwar1.co.uk/sunk14.htm
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Finnbar
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BerichtGeplaatst: 31 Okt 2011 22:30    Onderwerp: Order of Battle Battle of Coronel - 1 November 1914 Reageer met quote

Order of Battle Battle of Coronel - 1 November 1914

British Forces
Rear Admiral Sir Christopher Cradock, formerly C-in-C, North America and West Indies Station, now C-in-C South American Station

HMS Good Hope* (F): Captain P. Francklin
HMS Monmouth*: Captain F. Brandt
HMS Glasgow: Captain J. Luce
HMS Otranto (AMC)
HMS Canopus: Captain H.S. Grant

Ships under Rear Admiral Stoddart’s command on the east coast of South America:
HMS Caernarvon
HMS Defence
HMS Cornwall
HMS Bristol

AMC’s
HMS Macedonia
HMS Orama as of 14th October 1914

German Forces

East Asiatic Squadron
Admiral Maximilian Graf von Spee, C-in-C East Asiatic Squadron, Tsingstau

SMS Scharnhorst (F):Captain Schultz
SMS Gniesenau: Captain Maerker
SMS Nuremburg: Captain von Schonberg
SMS Emden: Captain von Mueller

Detached from the East Asiatic Squadron at Pagan in the Mariannas on 13th August 1914, to go raiding in the Indian Ocean.

SMS Leipzig: Captain Haun

Formerly on station on the West Coast of Mexico, joined von Spee on 12th October 1914 at Easter Island. SMS Lepzig was to have been relieved by SMS Karlsruhe, Captain Kohler (SMS Karlruhe sank 4th November 1914 in mid-Atlantic from an internal explosion caused by unstable cordite; but this was not known at the Admiralty for another 3 months)

SMS Dresden: Captain Ludecke

Formerly on station off the River Plate, joined von Spee on ~12th October 1914 at Easter Island

Supply ships:
AMC Prinz Eitel Freidrich,
Baden
Santa Isabel

Sources:
Bennett, G., (1962): Colonel and the Falklands, 1962
Dittmar F.J., and Colledge, J.J., (1972): British Warships 1914-1919
Hoyt, E.P., (1966), Last cruise of the Emden



Bron: http://www.navweaps.com/index_oob/OOB_WWI/OOB_WWI_Coronel.htm
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Tandorini



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2011 13:03    Onderwerp: Reageer met quote

Zuidfront:

De Serven veroveren Belgrado.

De Oostenrijkers trekken verder terug uit de Venetiaanse Alpen naar de rivier Tagliamento.

In de haven van Pula (Italiaans: Pola) brengen luitenant Raffaele Paolucci en majoor Raffaele Rossetti, bij een gewaagde actie, de trots van de Oostenrijkse marine tot zinken. Om 6u44 's morgens ontploft de aangebrachte mijn, amper 15 minuten later ligt de Viribus Unitis op de bodem van de zee.
http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?t=16691
_________________
"Horum omnium fortissimi sunt Belgae"
"Van hen(de Galliërs) allemaal zijn de Belgen de dappersten"
Julius Caesar(100 VC - 44 VC)
http://nl.escertico.wikia.com/wiki/Militaria_Wiki
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Tandorini



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2011 19:00    Onderwerp: Reageer met quote

Uit de kranten:







http://paperspast.natlib.govt.nz/cgi-bin/paperspast
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Percy Toplis



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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:14    Onderwerp: Reageer met quote

1 november 1914 - Alveringem in de groote oorlog

Michel Gheeraert is op 21 februari 1886 geboren in het West-Vlaamse stadje Lo. De zoon van Amand Francis en Leonie Eugenie Amelot is gehuwd met Maria Ludovica Bousse.
De sergeant-majoor raakt in de nacht van 31 oktober op 1 november 1914 gekwetst in Oud-Stuivekenskerke en wordt geëvacueerd naar naar de 3° Sectie Hospitalisering op de wijk Roosendaal in de Nieuwstraat in Alveringem. Hij overlijdt daar nog dezelfde ochtend om 5.30 uur aan zijn verwondingen.
Leon Liard is op 12 september 1890 geboren in de Henegouwse stad Antoing. De ongehuwde zoon van Jean Baptiste en Catherine Delhay treedt in 1914 als oorlogsvrijwilliger in dienst van het Belgisch leger.
Ook hij raakt op 31 oktober 1914 zwaar gekwetst in Oud-Stuivekenskerke en wordt met een afgerukte rechterarm geëvacueerd naar de 1° Sectie Hospitalisering van de 6° Legerafdeing in Nieuwstraat in Alveringem. Hij overlijdt daar op 1 november 1914 om 15.30 uur aan de opgelopen verwondingen.
De slachtoffers worden begraven op het kerkhof van Alveringem, ten zuiden van de kerk, en later herbegraven op de Belgische militaire begraafplaats van De Panne, respectievelijk onder de grafnummers F-57 en F-63.

http://www.oorlogserfgoedalveringem.be/nl/1-november-1914-1

Jan-Baptist Boghemans is op 3 december 1893 geboren in het landelijk dorp Nieuwenrode, nu een deelgemeente van Kapelle-op-den-Bos in Vlaams-Brabant. De ongehuwde zoon van Felix en Marie Elisabeth Van Paesschen is 1,63 meter groot, heeft zwart haar en verdient de kost als landbouwer.
Op 16 september 1913 treedt hij als milicien in dienst van het Belgisch leger. Op 31 oktober 1914 raakt hij gekwetst door een obusscherf en wordt geëvacueerd naar de 1° Sectie Hospitalisering op de wijk Roosendaal in de Nieuwstraat in Alveringem, waar hij nog dezelfde dat overlijdt. Het slachtoffer wordt oorspronkelijk begraven op het kerkhof van Alveringem en later herbegraven op de Belgische militaire begraafplaats van Oeren, grafnummer 366.

http://www.oorlogserfgoedalveringem.be/nl/1-november-1914
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:15    Onderwerp: Reageer met quote

Maximilian von Spee en het Atlantisch familiegraf

‘De kleine kruisers telden geen verliezen en leden geen schade tijdens de slag. Op de Gneisenau waren twee mannen lichtgewond. De bemanning van het schip begon het gevecht enthousiast. Iedereen deed zijn plicht en speelde een rol in de overwinning.’

Zo besluit, bijna onderkoeld, Graf Maximilian von Spee zijn rapport over de Slag bij Coronel, voor de kust van Chili, op 1 november 1914. De Duitse zeeheld heeft zojuist een inktzwarte bladzijde toegevoegd aan de maritieme historie van de Britten: het is de eerste zeeslag in een eeuw tijd die ze verliezen. Maar Von Spee is er niet de man naar om triomf te kraaien. Zo merkt hij ook zijdelings op dat zijn mannen geen kans hebben gehad om Britten uit de woeste zee te redden. Het leek hem namelijk raadzamer zich gevechtsklaar te houden voor een nieuwe confrontatie.

Lees zeker verder! Ga naar https://veertienachttien.wordpress.com/2008/10/24/019-maximilian-von-spee-en-het-atlantisch-familiegraf-1-november-1914/
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:17    Onderwerp: Reageer met quote

Albany, November 1914

On 1st November 1914, Australian and New Zealand troops departed in convoy from King George Sound, Albany, initially bound for Europe. Germany’s invasion of Belgium precipitated decisive action from Britain with war being declared on 4th August, 1914. The conflict would become known as the Great War. Unreserved support from British colonies was offered with commitments of available men.

After several months training in Egypt and the Middle East, Australian and New Zealand troops landed at dawn on the beaches of Gallipoli,Turkey on 25th April 1915. Although troops from many different countries landed on the Peninsula, this was the site of the first major battles undertaken by Australia and New Zealand troops, those who would become known as our iconic ANZAC troops.

Lees verder op http://anzacalbany.com.au/discover-ww1-albany/albany-november-1914/
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:18    Onderwerp: Reageer met quote

Keizer Willem II op 1 november 1914

Keizer Willem II schouwt de troepen op de Grote Markt op 1 november 1914 zittend in de eerste auto. Hij verbleef hier eveneens in 1916 en op 21 augustus 1917, waar hij te Marke op het kasteel van baron J. de Bethune de Duitse piloot Ritter Manfred Von Richthofen ontmoette die op 21 april 1918 boven de vallei van de Somme zou neergeschoten worden.

Foto! https://beeldbank.kortrijk.be/index.php/image/watch/ba8ba8a88a364d34b1cb9a6aea21ade669f92efe2b4a4ef880c9863a3ea44829vlqqfa61kd2b8dhln2egomcsbko2psts
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:21    Onderwerp: Reageer met quote

John Frederick Loder-Symonds - Died 1 November 1914

Rank: Major
Number: Unknown
Regiment: 1st Battalion South Staffordshire Regiment
Born: 1874
Died: 1st November 1914
Age: 40
Cause of Death: Killed in Action
Place of Commemoration: Ypres (Menin Gate) Memorial, Belgium

Foto op https://www.herefordcs.com/about/about-hcs/history/ww1-remembered-ww1-fallen-timeline/ww1-fallen-timeline/john-frederick-loder
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BerichtGeplaatst: 01 Nov 2017 9:22    Onderwerp: Reageer met quote

Map: Battle of Gheluvelt, 1 November 1914

Kaartje... https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Battle_of_Gheluvelt_1_November_1914.png
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