Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index Forum Eerste Wereldoorlog
Hét WO1-forum voor Nederland en Vlaanderen
 
 FAQFAQ   ZoekenZoeken   GebruikerslijstGebruikerslijst   WikiWiki   RegistreerRegistreer 
 ProfielProfiel   Log in om je privé berichten te bekijkenLog in om je privé berichten te bekijken   InloggenInloggen   Actieve TopicsActieve Topics 

Ein deutscher Soldat führte Tagebuch: Ernst Jünger

 
Plaats nieuw bericht   Plaats Reactie    Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index -> Personen Actieve Topics
Vorige onderwerp :: Volgende onderwerp  
Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45653

BerichtGeplaatst: 20 Jul 2006 8:45    Onderwerp: Ein deutscher Soldat führte Tagebuch: Ernst Jünger Reageer met quote

Crescendo der Vernichtung
Vor 90 Jahren begann an der Somme eine der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Eine Million Menschen kamen um. Ein deutscher Soldat führte Tagebuch: Ernst Jünger

von Heimo Schwilk

In einem Regen von Blumen waren wir hinausgezogen, in einer trunkenen Stimmung aus Rosen und Blut. Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche. Er schien uns männliche Tat, ein fröhliches Schützengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen." Der Schriftsteller Ernst Jünger schrieb diesen Satz unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, dem fast neun Millionen Soldaten zum Opfer gefallen waren. Er steht am Anfang seines Kriegsbuches "In Stahlgewittern", um dann vom Autor Wort für Wort, Kapitel für Kapitel widerlegt zu werden. Denn nicht süß und ehrenhaft, sondern schmutzig und elend war das Sterben an der Westfront, an der Jünger dreieinhalb Jahre lang kämpfte, um am Ende mit dem höchsten preußischen Tapferkeitsorden, dem Pour le Mérite, ausgezeichnet zu werden.

In den noch immer unveröffentlichten Kriegstagebüchern, die den "Stahlgewittern" zugrunde liegen, hatte Jünger bereits Ende 1915 eine ernüchternde Bilanz gezogen, die im Buch so nicht zu lesen ist: "Lange schon bin ich im Krieg, schon manchen sah ich fallen, der wert war zu leben. Was soll das Morden und immer wieder Morden? Ich fürchte, es wird zu viel vernichtet und es bleiben zu wenige, um wieder aufzubauen. Der Krieg hat in mir doch die Segnungen des Friedens geweckt."

Erst Ende 1914 war Jünger nach Notabitur und militärischer Grundausbildung an die Front gelangt. Bei seinem ersten Kampfeinsatz im Frühjahr 1915 wurde er verwundet, kehrte aber bald wieder zu seiner Einheit, dem Füsilierregiment 73, zurück. Längst war aus dem Bewegungskrieg ein Stellungskrieg geworden, nachdem sich die deutschen Offensiven an der Marne und in Westflandern Ende 1914 festgefahren hatten und auch die gegnerische Entente 1915 bei ihrem Versuch gescheitert war, im Artois und in der Champagne den Durchbruch zu erzielen.

Nun, im Sommer 1916, wollen die Gegner des Deutschen Reiches mit einer gewaltigen Anstrengung den Umschwung doch noch schaffen. In einer großen Verbundaktion versucht die Entente an der Somme, am Isonzo und in Galizien die Mittelmächte in die Defensive drängen. Hauptkriegsschauplatz für den französischen Generalstabschef Joseph Joffre aber ist die Westfront, dort, wo sich die Stellungen des deutschen Angreifers am weitesten vorgeschoben haben. Joffre beabsichtigt, zusammen mit den Truppen der Engländer die deutschen Verteidiger anzugreifen. Nahezu 30 Millionen Granaten liegen in den Magazinen bereit.

Die letzte Juniwoche ist ein einziges Crescendo der Vernichtung, bis am 1. Juli die Angriffswellen der Entente über die erste deutsche Grabenlinie hinwegfluten. Noch befindet sich das Füsilierregiment 73 nicht im Zentrum der Kämpfe, die weiter südlich toben, im Frontabschnitt der 2. Armee. Die 111. Infanteriedivision, der Jünger angehört, bildet den linken Flügel der nicht unmittelbar von den Angriffen betroffenen 6. Armee. Das Trommelfeuer auf die Abschnitte bei Monchy hat allein den Zweck, deutsche Kräfte zu binden.

Die körperliche und seelische Belastung, der die Verteidiger unter der gegnerischen Feuerwalze ausgesetzt sind, ist enorm. Der Soldat fühle sich, schildert Jünger, als sei er an einen Pfahl gebunden, auf den mit einem schweren Hammer eingeschlagen würde. "Stilles Heldentum im Ausharren", nennt er das Warten auf den tödlichen Treffer. Immer wieder lobt der Zugführer das Beharrungsvermögen seiner niedersächsischen Männer, die auch im größten Chaos die Gelassenheit bewahren.

Die Soldaten auf beiden Seiten bekommen zu spüren, daß sich die Kriegsführung immer weiter brutalisiert, die Artillerie trommelt auf die Frontabschnitte, an denen der Einbruch geplant ist. Der Gegner soll nicht besiegt, sondern restlos vernichtet werden. An beiden Brennpunkten der Front werden Gefangene nicht mehr ins Hinterland verbracht, sondern gleich vor Ort massakriert.

Das Füsilierregiment 73 wird in den Brennpunkt der Somme-Schlacht, nach Guillemont, verlegt. "3/4 werden wohl draufgehen", prophezeit Jünger im Tagebuch, um trotzig fortzufahren: "aber immer mit frohem Mut!" Ein Foto aus den Tagen vor der Schlacht zeigt einen verloren am Tisch sitzenden jungen Mann, die Lippen zusammengepreßt und mit einem Blick, der ins Leere geht. Tatsächlich wird die Schlacht für das Füsilierregiment 73 zur Katastrophe: von den 1600 Soldaten sind am Ende 71 gefallen, 464 verwundet und 554 vermißt.

Jüngers Bataillon erhält den Auftrag, die vorderste Linie "bis zum letzten Mann" zu halten. Das kann nach Lage der Dinge nur die Aufopferung des Regiments bedeuten. Böse Vorahnungen überkommen die Männer, als ihnen die ersten Stahlhelme ausgehändigt werden. "Mehr als den Kopf kann's nicht kosten", notiert Jünger sarkastisch, bevor er mit seiner Kompanie nach Les Mesnil abrückt.

Auf den engen Straßen drängen sich Munitionskolonnen und Truppentransporter. Dampfende Feldküchen suchen sich ihren Weg zwischen Lastkraftwagen, die von Sanitätsfahrzeugen mit flatternden weißen Flaggen überholt werden. In der Gegenrichtung marschiert abziehende Infanterie mit von Erschöpfung bleichen Gesichtern unter lehmbespritzten Helmen. Gefechtsläufer berichten von Nahkämpfen und dem Abschlachten der Gefangenen. Vor den Stellungen verbluten die Verwundeten und schreien nach Wasser. Leichengeruch lastet über den Trichterfeldern. Schwerbepackt mit Tornister, Zeltbahn und Kochgeschirr, die Patronen in Gurten um den Hals gehängt, dazu einen Sandsack mit Handgranaten, am Koppel Spaten und Beilpicke, rücken die Gibraltarfüsiliere in Combles ein.

Die Straßen sind von Granateinschlägen übersät, an ihrem Rand liegen aufgeblähte Pferdekadaver, in den Trichtern zersplitterte Geschützprotzen. Die Soldaten werden auf die Keller der Häuser verteilt. Bis vor wenigen Tagen gehörte Combles der Etappe an, dann geriet es durch den Vormarsch der Engländer in die Gefechtszone und wurde in Grund und Boden geschossen.

Vier Seiten seines Notizbüchleins widmet Jünger dem Durcheinander im Haus, das er mit seinen Männern bezogen hat. Immer neu fesselt ihn die brutale Gewalt der Veränderung, die Familien und Dorfgemeinschaften über Nacht ausgelöscht hat. Doch das Chaos der Zerstörung hat auch eine Kehrseite: Die Flucht der Bewohner von Combles bedeutet für die Soldaten einen Überfluß an Lebensmitteln. Im Haus kochen sie Kaffee, draußen im Garten pflücken sie Erdbeeren. Dann holt auch sie der Schrecken ein, der Himmel explodiert, die Erde bebt. Die benachbarten Häuser stürzen unter dem erneuten Feuer zusammen. Die in den Kellern kauernden Männer pressen die Hände auf die Ohren, einige werden tobsüchtig.

Nach dem Abflauen der Beschießung bricht die Kompanie gegen Mittag nach Guillemont auf. Ein Hohlweg bei Frégicourt-Ferme ist der Engpaß, den die Füsiliere passieren müssen, um ihre Verteidigungsstellungen zu erreichen. Sie hasten über Leichenberge hinweg, von Granateinschlägen mit Erde überschüttet. "Ekelhaftes Gefühl, auf solch weiche Tote zu treten. Und immer dieser süßliche Gestank", kritzelt Jünger ins Tagebuch. Er muß die Männer seines Zuges nach vorne brüllen, einige stürzen und bleiben liegen. Die Verbindungen zu den Einheiten links und rechts der Stellungen am Ortsrand von Guillemont sind abgerissen, auf dem Gelände liegt schweres Artilleriefeuer. Vom Graben ist nur noch ein Trichterfeld übriggeblieben, gefüllt mit Uniformfetzen, Waffen und Gefallenen. Als Zugführer bezieht Jünger ein in den Boden gewühltes Loch von 1,50 Meter Tiefe, gefallene deutsche Verteidiger liegen in Schichten aufgetürmt im Graben, tote Engländer hängen über die Kraterränder, von Maschinengewehren niedergemäht.

Der Anblick der verstümmelten und verwesenden Leichen ist den Soldaten unerträglich. "Wir bedeckten etliche Tote mit Erde, bei einem konnte man nicht vorbeigehen, ohne das Gewimmel der Würmer zu hören. Sein Schenkel war aufgebrochen, darin wühlte eine weißlichschleimige Masse."

Durch das Feuer auf das Vorgelände werden Leichenteile nach oben geschleudert, Verwesungsdunst macht den Männern das Atmen schwer, Trauben von Schmeißfliegen bedecken die Toten. Von der Sommerhitze und dem Staub der zu Pulver zermahlenen Mauern sind die Gaumen ausgedörrt, die Soldaten kauern apathisch in ihren Löchern. Endlich - um ein Uhr nachts kommt die Ablösung, und der Zug muß wieder zurück durch das Nadelöhr am Ortsausgang von Guillemont, auf dem Schrapnellfeuer der Engländer liegt. Wer getroffen ist, wird im Laufschritt mitgeschleppt. Jünger schreit, droht, stößt seine Männer nach vorne, hält andere zurück, die in Panik weglaufen.

Schließlich erreicht sein Zug ohne größere Verluste Combles, von wo aus man vier Tage zuvor aufgebrochen ist. Auch dort empfängt sie Leichengestank, ein kleines totes Mädchen liegt wie eine vergessene Puppe in einem Vorgarten. Tausende von Granateinschlägen haben den Ort verwüstet. Von Combles geht es über Sailly bis zum Wald von Hennois, wo die erschöpften Männer ein Zeltlager aufschlagen.

Wie so oft hält die Ironie des Lebens auch für den Kriegshelden Jünger eine überraschende Pointe bereit: Beim Gang in die Küche eines verlassenen Hauses wird Jünger von einer Schrapnellkugel am linken Unterschenkel getroffen, seine zweite Verwundung und wie bei Les Esparges ein harmloser "Heimatschuß". Einige Tage später werden ihm Kameraden im Offizierslazarett von Saint Quentin von der Vernichtung des Bataillons berichten. Demnach sind die Engländer beim benachbarten Regiment 76 durchgebrochen, ganze Grabenbesatzungen seien getötet oder gefangengenommen worden.

Am Ende wird die Somme-Schlacht, als sie Mitte November 1916 in sintflutartigen Regenfällen ertrinkt, mehr als eine Million Soldaten das Leben gekostet haben - ohne daß eine der beiden Seiten einen entscheidenden strategischen Vorteil für sich hätte erlangen können.

Jünger weiß, daß ihn ein gnädiges Schicksal vor dem Tod bewahrt hat. Am 6. September 1916 bringt ihn der Lazarettzug nach Gera; im Garnisonslazarett soll er gesundgepflegt werden. Von dort fährt Jünger nach Hannover, wo man ihm zwei Wochen Heimaturlaub gewährt. Unterwegs beginnt er die achte Tagebuchkladde, ein schmales Heft ohne Einband. Das Titelblatt ist mit einem Merkspruch versehen: "Ich wünsche Glück und Kummer / durch Wechsel von Raum und Zeit / dann einen tiefen Schlummer in Ewigkeit."

Artikel erschienen am Do, 29. Juni 2006
http://www.welt.de/data/2006/06/29/936916.html?s=3
_________________
Met hart en ziel
De enige echte

https://twitter.com/ForumWO1
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45653

BerichtGeplaatst: 20 Jul 2006 8:46    Onderwerp: Reageer met quote

Ernst Jüngers Kriegsnotizen

Im Jahr 1920 veröffentlichte der 25jährige Ernst Jünger sein Erstlingswerk "In Stahlgewittern". Das ursprünglich im Selbstverlag in 2000 Exemplaren gedruckte Kriegsbuch ist bis heute sein bekanntestes Werk geblieben. Es wurde in neun Sprachen übersetzt und in zahlreichen Fassungen publiziert. Die deutsche Ausgabe verkaufte sich bislang eine halbe Million Mal. Obwohl sich eine Reihe von Studien mit der Entstehung von "In Stahlgewittern" beschäftigt hat, sind die dem Buch zugrundeliegenden Originaltagebücher bis heute nicht als selbständige Edition publiziert worden. Sie sind Teil des umfangreichen Jünger-Nachlasses im Marbacher Literaturarchiv. Bei genauer Lektüre zeigt sich, daß Jüngers kriegskritische Tagebucheinträge in die "Stahlgewitter" nicht übernommen wurden, sondern er vielmehr das Bild eines Frontoffiziers vermittelt, dem Zweifel am Sinn des Krieges fremd sind. Diese literarischen Retuschen erklären sich vor allem dadurch, daß das Buch dem Autor bei seiner Militärkarriere in der Reichswehr der Weimarer Republik nützlich sein sollte. Das geläufige Bild des heroischen Frontoffiziers und Bellizisten Ernst Jünger wird durch die Tagebuchnotizen zurechtgerückt. Der britische Germanist John King hat in seiner Dissertation "Wann hat dieser Scheißkrieg ein Ende. Writing and Rewriting the First World War" (Edition Antaios 2003) Jüngers 16 Notizbücher bislang als einziger einer sorgfältigen Analyse unterzogen. Jünger-Biograph Heimo Schwilk stützt sich für diesen Beitrag ebenfalls auf die Originalaufzeichnungen, die insgesamt 1500 handgeschriebene Seiten umfassen. Jüngers Erlebnisse während der Somme-Schlacht sind dort ausführlich dokumentiert.

Artikel erschienen am Thu, 29. June 2006


http://www.welt.de/data/2006/06/29/936915.html
_________________
Met hart en ziel
De enige echte

https://twitter.com/ForumWO1
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45653

BerichtGeplaatst: 03 Mei 2008 7:44    Onderwerp: Reageer met quote

De kandidaat van student geschiedenis Erwin van der Leij:

Ernst Jünger

Aan iedereen en niemand

Het essay ‘Die Totale Mobilmachung’ (1930) van de revolutionair-conservatieve schrijver en nationatlistische polemist Ernst Jünger is in één woord fenomenaal. Jünger schrijft over de historische betekenis van de Eerste Wereldoorlog. Hij zag zichzelf als functionaris te midden van de ‘totale mobilisering’, het geheel van verschijnselen waarin iets of iemand zijn betekenis ontleent aan de mate waarin hij werkt, dwz ‘mobiel’ (succesvol) is. Wat leven heet is potentiële energie (tegenwoordig heet dat human resources); de oorlog kan zo het karakter dragen van een bedrijf.

Er valt volgens Jünger n i e t s buiten het bedrijf-leven. ‘Arbeit ist […] das Leben bei Tage und Nacht, die Wissenschaft, die Liebe, die Kunst, […] Arbeit ist die Schwingung des Atoms und die Kraft, die Sterne und Sonnensysteme bewegt.’

Maar wanneer alles is opgenomen in de mobilisering, inclusief dit verhaal, wat valt er dan eigenlijk nog óver de mobilisering te zeggen? Wat valt er nog te zeggen? Ik moet hier terughoudend zijn. Misschien biedt de troonrede hier uitkomst.

Ehm… even kijken waar het staat… ‘het lot van de wereld is ons lot’… het staat geloof ik na het gedeelte over de industrialisering van het culturele leven…

‘Van burgers is in de afgelopen moeilijke jaren veel gevergd. De regering heeft met het oog op de toekomst ingrijpende maatregelen moeten nemen en tijdig noodzakelijke vernieuwingen doorgevoerd. Ons land staat er sterk voor. Nederland werkt. Ons land is weer concurrerend.’ Daarna volgt het deel dat je goed voor elkaar moet zorgen.

‘Nederland werkt’, […] ‘Het lot van de wereld is óns lot’. Nederland anticipeert op de functionaris als kritische succesfactor. Nederland als werkhypothese… Maar… kan dat niet alléén wanneer mensen zélf bedrijven zijn, en zich aldus richten op het behalen van successen als basis voor nieuwe successen (als basis voor als basis voor als basis voor als basis voor als basis voor…. Volgens mij ben ik aan het rondzingen…. Hoe dan ook: Leve het bedrijf ‘leven’!

Dank u wel.

© De kandidaat van student geschiedenis Erwin van der Leij
http://www.leidseletterennobelprijs.leidenuniv.nl/index.php3?c=67
_________________
Met hart en ziel
De enige echte

https://twitter.com/ForumWO1
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
HMS Renown



Geregistreerd op: 21-1-2007
Berichten: 8

BerichtGeplaatst: 05 Jul 2008 22:53    Onderwerp: Reageer met quote

beste mensen,

Ik ben niet zo een regelmatige forumbezoeker omdat ik me over het algemeen niet bezig hou met WO I. Maar onlangs kon ik via Knack het boek Oorlogsroes van Ernst Junger kopen. Ik ben het beginnen lezen en heb ook eens wat extra achtergrond infromatie over de Duitse schrijver opgezocht. En ik wil jullie mening is vragen over hem. Maar hier komt eerst de mijne.

Nu ik vind het zeker geen slechte schrijver alleen kan ik me niet vinden in bepaalde standpunten van hem. Hij had een passie voor geweld en kon dit ook met een gevoelige pen op papier brengen wat me wel kon smaken ( maar dat zal wel aan de puberleeftijd liggen ) Maar toen ik hier verder over na dacht had ik toch zo mijn bedenkingen. Hij deed niet actief mee aan het Nazisme in Duitsland en weigerde zelfs om in een of andere propegandaraad te zitten. Al heeft hij nooit ergens het Nazisme echt afgezworen wat ik hem eigenlijk wel verwijd.

In ieder geval nu ik wat meer weet over de persoon Ernst Junger kijk ik iets anders tegen het boek aan en moet ik zeker nog eens een ander persoonlijk verhaal uit WO I lezen om een tegengewicht te hebben tegen dit soort avontuurlijk-verheerlijkt beschrijven van oorlog.
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
derwisj



Geregistreerd op: 17-2-2005
Berichten: 7587
Woonplaats: aalst

BerichtGeplaatst: 05 Jul 2008 23:32    Onderwerp: Reageer met quote

Lees het dagboek van louis barthas eens, een fransman, en volgens mij volledig tegengesteld aan het boek van junger...
pascal
_________________
http://www.feitelijkverenigd.be/wp-content/uploads/2005/08/banner-CTIDK-bovenaan.jpg
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Patrick Mestdag
Moderator


Geregistreerd op: 30-5-2005
Berichten: 5729
Woonplaats: De Pinte

BerichtGeplaatst: 06 Jul 2008 6:24    Onderwerp: Reageer met quote

Om Peter aka ernst friedrich effen te citeren

Jungers literaire faam is onomstreden. Vooral zijn stilistische, beschrijvende kwaliteiten hebben onvergetelijke beelden opgeleverd wat mij betreft.
Niet verrassend is Junger vaak ‘escapisme’ verweten; een criticus noemde het ‘Rückzug in die Innerlichkeit’. Zo overleefde hij als cultuur-aristocraat en estheet, maar zijn hang naar het militaire (of militaristische) heldendom is wel altijd gebleven.

uit en zie ook onderwerp
http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?p=155993#155993


Persoonlijk lees en herlees ik Junger erg graag ,
Kriegausbruch 1914 – In Stahlgewittern -Das Waldchen- Feuer und Blut.

Ik bezit zijn boeken in uitmuntende franse vertalingen
en na veel geduldig wachten
Kwestie ze aan een schappelijke prijs te kunnen kopen
Nu ook in originele Duitse uitgaves .

Quote:
een passie voor geweld

zou ik niet aan Junger toeschrijven ,
wel een zeer kundige en juiste beschrijving van wat
nu juist geweld is
door het zelf te hebben meegemaakt en ondergaan .
bv de beschrijving van een feuerwaltz

Zoals geen ander kan Junger je in het slagveld en in de strijd brengen ,
Zijn innerlijke gevoelens en beschrijvingen daarover , zijn voor mij
Het beste wat je erover kan lezen , dat ie het omhuld in een
militaristische heldendom , verheerlijking
Doet er voor mij niet toe ,en het voegt daarmede zelfs een
wel bepaalde bestaande tijdsgeest aan toe .
Wel of nietes als escapisme , of als bescherming of als verantwoording voor de gestelde daden bedoeld .
Dichter bij een beschrijving van strijdgewoel of gevecht kom je zelden.
Niet voor niets was Junger daarmede
Onaantastbaar – “Van/ aan Junger blijf je af “ zei Bertolt Brecht.

Met een werk van hem
Der Kampf als inneres erlebenis ,
Worstel ik nog wel eens en
heb ik het moeilijk hem goed te begrijpen ,
omdat Junger in dit
boek elk aspect van de strijd filosofisch uiteenrafeld
en heel diep ingaat in onderwerpen zoals
Bloed- het Grauwe-Moed-Pacifisme-Vuur-Angst-De vijand
Voor de strijd etc...

Opmerkelijk is dat Junger heel oud is geworden 103 jaar me dunkt

En Pascal heeft je ook een mooie franse Tegenhanger aangeprezen
De Dagboeken Van Barthas – Volledig anti militaristisch .

@+
patrick
_________________
Verdun ….papperlapapp! Louis Fernand Celine
Ein Schlachten war’s, nicht eine Schlacht zu nennen“ Ernst Junger .
Oublier c'est trahir ! marechal Foch
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
HMS Renown



Geregistreerd op: 21-1-2007
Berichten: 8

BerichtGeplaatst: 07 Jul 2008 10:08    Onderwerp: Reageer met quote

Bedankt voor de reacties! Ik heb in mijn boekenrek het boek het vuur van Henri Barbusse gevonden. Is dat iets anders al Junger?
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht
Patrick Mestdag
Moderator


Geregistreerd op: 30-5-2005
Berichten: 5729
Woonplaats: De Pinte

BerichtGeplaatst: 07 Jul 2008 11:40    Onderwerp: Reageer met quote

in Januari zal het 92 jaar geleden dat de Roman van Barbusse
Le Feu uitkwam in 1917 ,
(Het Vuur ofte under fire van Henri Barbusse)

Het was een van de eerste memoires die over de grote oorlog werd gepubliceerd
En hij won daarmede ook de prestigieuse prix Goncourt

voor velen onder ons een klassieker en een mijlpaal
in de wwi literatuur. Nadien erg vooruitziend voor zijn tijd
streed Barbusse voor een Frans Duitse toenadering samen
met een aantal frontkamaraden , met ook een toetreding tot het Kommunisme .
Dit kon Norton Cru moeilijk aanvaarden en brak dan ook
in zijn boekbesprekingen (tot in het obsessionele toe )
genadeloos het werk van Barbusse af .

Vooral omdat Norton Cru vond dat in het werk niet de echte belevenissen
beschreven stonden, maar het eerder een roman was ,
die gebaseerd was op zijn ervaringen als oorlogsvrijwilliger
aangedikt met verhalen van strijdmakkers .
Neemt nietweg dat het een uitermate vlotte lezing is van het nodeloos lijden
En ontgoocheling van de franse soldaat .
Gewond en aan de longen lijdend werd Brabusse in 17 onslagen uit het leger .

Zijn roman oogste zo een succes omdat
het een van de eerste was
maar ook vooral ook omdat hij
het in de taal die de soldaten spraken te pen zette .

Je kan Barbusse ook als Pacifist en anti – oorlog
bestempelen en dus als een tegenhanger van Ernst Junger beschouwen

in elk geval puik leesvoer

uit het topic
http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?p=89477#89477


je kan het boek ook on line lezen in het engels
http://www.forumeerstewereldoorlog.nl/viewtopic.php?p=205383#205383

@+
Patrick
_________________
Verdun ….papperlapapp! Louis Fernand Celine
Ein Schlachten war’s, nicht eine Schlacht zu nennen“ Ernst Junger .
Oublier c'est trahir ! marechal Foch
Naar boven
Bekijk gebruikers profiel Stuur privé bericht Verstuur mail Bekijk de homepage
Berichten van afgelopen:   
Plaats nieuw bericht   Plaats Reactie    Forum Eerste Wereldoorlog Forum Index -> Personen Tijden zijn in GMT + 1 uur
Pagina 1 van 1

 
Ga naar:  
Je mag geen nieuwe onderwerpen plaatsen
Je mag geen reacties plaatsen
Je mag je berichten niet bewerken
Je mag je berichten niet verwijderen
Ja mag niet stemmen in polls


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group