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Ontwikkeling van de moderne wapens.

 
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Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
Berichten: 45653

BerichtGeplaatst: 27 Jan 2006 10:37    Onderwerp: Ontwikkeling van de moderne wapens. Reageer met quote

Die Entwicklung der modernen Waffen

Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war gekennzeichnet von bahnbrechenden Erfindungen, welche die Lebensweise der Menschen innerhalb einer Generation stärker veränderten als in den vorangegangenen 2000 Jahren. Industrialisierung, Bevölkerungsexplosion und das Aufkommen der Eisenbahnen und des Dampfschiffes gaben der Welt ein neues Gesicht. Dies schlug sich auch in der Kriegstechnik nieder. Strategien, Waffen und Taktiken, die jahrhundertelang gegolten hatten, veralteten und mußten durch neue ersetzt werden.

Neue Entwicklungen im Landkrieg
Neue Waffen


Um 1860 bahnte sich eine Revolution in der Waffentechnik an: das alte, in Jahrhunderten fast unveränderte glattrohrige Vorderladergeschütz wurde durch die mit gezogenen Rohren versehene Hinterladerkanone ersetzt. Sie schoß schneller, weiter und erheblich zielgenauer, als es die alten Kanonen vermochten. Zudem verschoß sie nicht länger eiserne Kugeln, sondern langgezogene Granaten, die mit Aufschlagzündern oder Schrapnelladungen verheerende Wirkung erzeugen konnten. Gleiches ereignete sich bei der Infanterie: die alte Vorderladermuskete verschwand und wurde durch moderne gezogene Hinterladerbüchsen ersetzt, die viel schneller und zielgenauer schossen. Auch die Zündmechanismen veränderten sich: statt der unzuverlässigen Steinschloßzündung mit Feuerstein und Stahl gab es jetzt die chemische Perkussionszündung, die feuchtigkeitsunempfindlich war und bei jedem Schuß zuverlässig arbeitete. Durch diese Fortschritte bedingt, veralteten die meisten Festungen von heute auf morgen: sie waren der weitaus höheren Leistung der modernen Artillerie nicht mehr gewachsen. Die Eisenbahn beschleunigte den Transport von Truppen, Gerät und Nachschub erheblich und setzte neue Akzente bei der Planung von Feldzügen. Die Telegraphie verbesserte die Kommunikation zwischen Führung und Truppe deutlich, die Armeen konnten nun viel besser gelenkt und koordiniert werden. Der Deutsch-Französische Krieg, in dem die Eisenbahn und Telegraph ausnutzenden Deutschen die Franzosen überrumpelten, zeigte dies deutlich.


Preußisches Belagerungsgeschütz vor Paris 1871

Der amerikanische Bürgerkrieg

Der Bürgerkrieg in den USA setzte die neuen Waffentechniken erstmals in die Tat um. Aus der ungeheuer erhöhten Feuerkraft der Armeen, an die sich die alte Linientaktik der Infanterie noch nicht angepaßt hatte, resultierten die blutigen Verluste auf den Schlachtfeldern Amerikas. Neuartige Belagerungsgeschütze zerschlugen in kürzester Zeit befestigte Stellungen, und die neuen Gewehre gaben jedem Infanteristen statt einer unzuverlässigen Muskete eine Präzisionsbüchse in die Hand, bei der es keine Zündversager mehr gab und die auch auf größere Entfernung sicher traf. Als eines der ersten Länder in Europa setzte Preußen die modernen Waffen konsequent bei der Ausrüstung seiner Armeen ein. Der dadurch erlangte Vorsprung half ihm in seinen Kriegen gegen Österreich und Frankreich, so wurden die französischen Festungen mit Hilfe der neuen Kanonen sehr schnell erobert, die Eisenbahn steigerte die Aufmarsch- und Vormarschgeschwindigkeit, und die erhöhte Feuerkraft und Zielgenauigkeit der Artillerie steigerte ihren Kampfwert gegenüber den schlechter ausgerüsteten Gegnern erheblich.


Das preußische Dreyse-Zündnadelgewehr, eine revolutionäre Waffe

Weitere neue Techniken

Später gab es noch weitere Fortschritte: Das althergebrachte Schießpulver wurde durch neue, bessere Spreng- und Treibmittel ersetzt, so etwa durch das rauchlose Pulver, das eine bessere Tarnung von Infanterie- und Artilleriestellungen erlaubte, die sich nicht mehr sofort durch den Pulverdampf verrieten. Neue Verschlußmechanismen und die Einführung der metallenen Einheitspatrone ermöglichten ein immer schnelleres Feuern mit Gewehren und Pistolen. Stahl und Beton ersetzten die alten Stein- und Erdfestungen, die den neuen Waffen nicht genug Widerstandskraft boten. Eiserne und bronzene Geschützrohre wurden schließlich gegen leichtere und leistungsfähigere aus Stahl ersetzt.



Fort d' Uxegney, eine moderne Befestigung vor Verdun

Neue Revolution in der Kriegstechnik

Doch noch blieb in der Kriegführung vieles beim Alten: weiterhin trugen Infanterie und Kavallerie die Hauptlast der Kämpfe und trafen sich in räumlich recht eng begrenzten Schlachten. Das änderte sich mit der Erfindung des modernen Maschinengewehrs durch Hiram Maxim. Diese neue Waffe vereinte in sich die Feuerkraft eines ganzen Battalions und sollte die Kriegstechnik einmal mehr revolutionieren. Sie läutete das Ende der Kavallerie ein, die gegen diese Art von Feuerkraft machtlos war. Zusammen mit der modernen Artillerie ermöglichte sie die Stellungskämpfe des Ersten Weltkrieges: die Defensive war der Offensive so überlegen, daß es kaum noch möglich war, gegen wohlverteidigte Stellungen Angriffserfolge zu erzielen. Die angreifenden Infanteristen und Kavalleristen konnten der Feuerkraft der Verteidiger nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Das änderte sich erst mit dem Aufkommen des Panzers, der zumindest gegen MG- und Gewehrfeuer unempfindlich war und selbst erhebliche Feuerkraft besaß. Dazu kamen die immer kleineren Maschinenwaffen, die es einzelnen Infanteristen erlaubten, wesentlich mehr Feuerkraft mitzuführen, zuerst in Form der Maschinenpistole, dann im modernen Sturmgewehr. Auch das Flugzeug mit seinen überlegenen Angriffsmöglichkeiten gegen Artilleriestellungen und befestigte Positionen gab der Offensive ihre überlegenheit zurück, was zur modernen Landkriegstechnik fährte.


Hiram Maxim mit seiner Erfindung

Die Entwicklung der Kriegsflotten
Vom Holzschiff zum Eisenschiff


Bis etwa ins Jahr 1860 hielten sich die alten h�lzernen segelgetriebenen Batterieschiffe, wie es sie schon zu Zeiten der Spanischen Armada Jahrhunderte vorher gegeben hatte und wie sie in der Napoleonischen ära gekämpft hatten. Der Krimkrieg 1857 brachte die ersten Neuerungen: endlich waren Dampfmaschinen leistungsfähig und zuverlässig genug, um auch den Anforderungen der Militärs für den Antrieb von Kriegsschiffen zu genügen. Die neuen Schiffe waren wendiger und schneller, auch wenn ihre Reichweite noch sehr eng begrenzt war, deshalb fährten sie bis Ende des 19. Jahrhunderts immer noch Segeltakelage mit. Die Ablösung des verwundbaren Schaufelrades durch den Schraubenantrieb machte den Dampfantrieb noch attraktiver, zusammen mit der Tatsache, daß die Schiffe jetzt vom Wind unabhängig wurden. Die alten Vollkugelgeschosse wurden durch Granaten ersetzt, die gegen die hölzernen Römpfe der Schiffe verheerende Wirkung bewiesen - logische Folge war die Entwicklung von gepanzerten Schiffen mit Schutzhöllen aus dickem Holz, Eisen und schließlich immer härterem Stahl.

Eine britische Flotte der napoleonischen Zeit auf See

Die ersten Panzerschiffe

Ein entscheidendes Ereignis auf dem Wege zum modernen Kriegsschiff war der amerikanische Bürgerkrieg, der zum ersten Male den Einsatz von gepanzerten Dampfschiffen in großem Stile sah. Besonders berühmt wurde das Gefecht zwischen der konfäderierten CSS Virginia und dem Unionsschiff USS Monitor. Die Virginia hatte eine Unionsflotte aus Holzschiffen, die Norfolk blockierte, mit vernichtender Wirkung angegriffen, ohne vom gegnerischen Feuer irgendwie beeinträchtigt zu werden. Die am nächsten Tage herankommende Monitor vermochte ihr standzuhalten und war in vieler Hinsicht revolutionär, so besaß sie bereits einen drehbaren Geschützturm. Die beiden Schiffe konnten sich gegenseitig nichts anhaben, noch war der Fortschritt der Artillerie nicht groß genug, um ihren Panzer brechen zu können. Panzerschiffe konnten auch befestigte Landstellungen niederkämpfen und erwiesen sich als nützlich bei der Blockade der konfäderierten Küsten, wo ihnen häufiger einzelne Panzerschiffe des Südens gegenüberstanden.


Das Gefecht von Hampton Roads: USS Monitor (links) und CSS Virginia (rechts), die ersten echten Panzerschiffe, im Gefecht

Rasante technische Entwicklung

Aber bald fand das gezogene Hinterladergeschütz auch Eingang in die Marinen der Welt, und der eiserne Rumpf ersetzte die alten hölzernen Linienschiffe. Die Technologie machte dabei immer größere Sprünge, beinahe jährlich änderten sich die modernsten Schiffsbaumuster, nur um durch noch bessere ersetzt zu werden. Die Maschinen wurden immer stärker, die Panzer immer dicker und härter, die Geschütze immer schwerer und durchschlagkräftiger. Man ging von den in Breitseite aufgestellten Geschützbatterien erst zu in offenen Barbetten postierten schweren Geschützen über, dann zum vollgepanzerten drehbaren Geschützturm. Viele kleine Kanonen mit geringer Reichweite wurden durch immer größere Geschütze mit immer höheren Schußweiten ersetzt, deren panzerbrechende Wirkung sich stetig verbesserte. Die eiserne Vollkugel früherer Tage wurde durch die Brisanz- oder Sprenggranate ersetzt, die sich besonders auf die alten Holzschiffe verheerend auswirkte und später durch die Panzersprengranate gegen stark gepanzerte Ziele ergänzt wurde. Die Fregatte als Aufklärungs- und Handelsst�rschiff wurde durch den Kreuzer abgelöst, ein schnelles Schiff mit leichterer Bewaffnung. Ihm zur Seite trat der Panzerkreuzer, ein größeres Schiff mit stärkerer Panzerung und schwereren Waffen, das zur Kreuzerbekämpfung vorgesehen war und stärkeren Schiffen durch höhere Geschwindigkeit entkommen konnte. Das Linienschiff hatte sich zu einem stählernen Giganten entwickelt, der mit schweren Geschützen und starker Panzerung ausgestattet, aber vergleichsweise langsam war und im wesentlichen dazu diente, gegnerische Linienschiffe zu vernichten.

Das japanische Linienschiff Mikasa, Admiral Togos Flaggschiff in der Seeschlacht von Tsushima 1905

Das Zeitalter der großen Schlachtflotten

Sobald sich diese Schiffstypen herausgebildet hatten, hatten die Marinen der Welt mehr Planungssicherheit gewonnen. Diese Schiffe würden nicht mehr so schnell veralten wie bisher und mußten nicht in kürzesten Abständen durch moderne Neubauten ersetzt werden. Der aufkommende Kolonialismus machte größere Flotten erforderlich, um die Verbindung mit den Kolonien aufrechtzuerhalten und eigene Interessen in übersee durchsetzen zu können. Das Zeitalter des Navalismus brach an, in denen alle größeren Mächte starke Flotten unterhielten. Flottenbauprogramme wurden beschlossen, und bald baute jede Großmacht in jedem Jahr neue Kriegsschiffe in immer größeren Zahlen. Immer stärker wurden die Schiffe und Flotten, England bewahrte dabei seine in den Napoleonischen Kriegen errungene Vormacht zur See, die es auch benötigte, um sein weltumspannendes Reich zusammenzuhalten. Auch Deutschland machte Anstrengungen zur Seerüstung, um sich den "Platz an der Sonne" unter den Großmächten zu erkämpfen, was es in Gegensatz zu England brachte.

SMS Brandenburg, das erste moderne deutsche Linienschiff (Quelle: www.kaiserliche-marine.de)

Der Rammsporn

Schon im Altertum war der Rammsporn eine tödliche Waffe im Schiffskampf gewesen, und mit dem Aufkommen der Panzerschiffe fand er neue Verfechter. Die Kanonen waren anfangs vielfach nicht stark genug, um einem Panzerschiff nennenswerten Schaden zuzufügen. Sowohl die CSS Virginia als auch die USS Monitor verfügten über einen Rammsporn, die Virginia setzte ihn auch erfolgreich zur Zerstörung der Unionsflotte ein. Im Österreichisch-italienischen Krieg von 1866 kam die Taktik des Rammens in der Seeschlacht von Lissa zu neuen Ehren. Trotz einer deutlichen Unterlegenheit hatte die Österreichische Flotte den Italienern schwere Verluste beigebracht und sie zum Rückzug gezwungen. Es war dem Österreichischen Flaggschiff Ferdinand Max gelungen, das brandneue italienische Flaggschiff Re d' Italia durch Rammstos zu versenken, wie auch der Rammsporn in diesem Gefecht gegen die Panzerschiffe deutlich mehr Wirkung zeigte als die Geschütze. Fortan fand der Rammsporn zahlreiche Liebhabher unter den Taktikern und den Schiffbauern. So trat z.B. im chinesisch-japanischen Krieg 1894-95 in der Seeschlacht vor dem Yalu die chinesische Flotte nach dem Vorbild der Österreicher bei Lissa in einer Dwarsformation gegen die Japaner an, die einen Einsatz des Rammspornes begünstigte, allerdings ohne Erfolg. Die Japaner waren mit ihren moderneren Schiffen zu schnell und zu wendig und wichen den Chinesen in einer Kiellinienformation aus, während sie sie zusammenschossen. Dennoch erhielt bis in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts jedes größere Kriegsschiff bis herunter zum Kleinen Kreuzer einen Rammsporn. Erst allmählich setzte sich die Erkenntnis durch, das die Kampfentfernungen mit den ungeheuer verbesserten Geschützen so groß geworden waren, daß ein erfolgversprechender Rammangriff kaum mehr möglich war. Auch waren die Schiffe jetzt viel schneller und konnten leichter ausweichen. So fiel der Rammsporn allmählich weg und wurde durch andere Bugformen ersetzt.

Das Österreichische Panzerschiff Ferdinand Max, Admiral Tegethoffs Flaggschiff bei Lissa. Rechts ist deutlich der Rammsporn zu sehen

Der Torpedo

Schon länger hatte es Experimente mit Sprengladungen gegeben, die unter Wasser an feindliche Schiffe herangetragen wurden. Eine der ersten mäßig erfolgreichen Anwendungen war der Spierentorpedo, bei dem eine am Bug angebrachte lange Stange eine Sprengladung mit Aufschlagzünder trug. Sie erwies sich aber wegen der geringen Kampfentfernung und den Schwierigkeiten beim Zielen als unpraktikabel. Die Erfindung des modernen Whitehead- oder auch Fischtorpedos drohte die Doktrin der Panzerschiffe in Frage zu stellen, konnte doch eines dieser Geschosse m�helos auch große Schiffe versenken. Logische Folge war das Auftreten der Torpedoboote, die - stets in Gruppen eingesetzt - sehr schnell und beweglich waren und trotz ihrer geringen Größe genug Torpedos mitführen konnten, um ganze Schlachtflotten zu versenken. Die Panzerschiffe und Kreuzer wurden als Antwort darauf mit Schnellfeuerwaffen ausgestattet, da ihre großen Geschútze zu schwerfállig waren, um Torpedoboote wirksam abzuwehren. Auch verbesserte Schotten und Torpedonetze sollten die neue Bedrohung verringern helfen.

Whitehead-Fischtorpedo

Die Seemine

Schon in den Napoleonischen Kriegen war ein sprengstoffgefüllter schwimmender Hohlkörper vorgeschlagen worden, der ein Schiff durch Zündung nahe des Rumpfes zerstören sollte. Damals waren die technischen Mittel aber noch zu unzuverlässig, so daß die Waffe nicht brauchbar war. Die Russen setzten die ersten verwendbaren Seeminen im Krimkrieg ein, sie wurden von Land aus ferngezündet, wenn sich Schiffe ihren Positionen näherten. Im amerikanischen Bürgerkrieg setzten die Konfäderierten wegen ihrer Unterlegenheit zur See stark auf Minen (damals noch "Torpedos" genannt) und erzielten damit beachtliche Erfolge. Im russisch-japanischen Krieg 1904-1905 kamen erstmals in großem Maßstab Minen zum Einsatz und veränderten die Seekriegsführung. Es war erstmals möglich, Seegebiete und Küsten wirksam gegen das Eindringen feindlicher Schiffe zu schützen. Die Russen arbeiteten bei der Verteidigung Port Arthurs sehr viel mit Minen und hielten sich damit die japanischen Blockadegeschwader vom Leib. Am verbreitetsten war die Ankertaumine, die am Meeresboden verankert knapp unter der Oberfläche schwamm und bei Kontakt mit einem Schiff explodierte. Minentreffer waren eine große Bedrohung für jedes Schiff, und das Räumen von Minen war gefährlich. Im Ersten Weltkrieg wurden in der Nord- und Ostsee zahlreiche Minensperren gelegt, so z.B. zwischen Schottland und Norwegen, um die Blockade Deutshlands zu vervollständigen. Minen forderten zahlreiche Verluste unter den kriegführenden Flotten und Handelsschiffen, vielfach liefen Schiffe auch auf eigene Minen. Während des Krieges wurden Minen von zahlreichen Schiffen ausgebracht, so hatten Handelsst�rer und Hilfskreuzer häufig eine große Anzahl von ihnen an Bord. Sie legten Minenfelder in allen Teilen der Welt, so z.B. vor der australischen Küste. Auch U-Boote wurden zum Minenlegen eingesetzt, mit verheerender Wirkung.

Ankertaumine vor dem Auslegen. Unten ist der Minenstuhl zu erkennen, mit dem sie am Grund verankert wird

Schlachtschiff und Schlachtkreuzer

Durch neuartige überlegungen im Groskampfschiffbau und den Willen, den Deutschen im Flottenwettr�sten endgültig den Rang abzulaufen, entschloß sich Grosbritannien zum Bau des neuartigen Linienschiffs Dreadnought, dem ersten richtigen Schlachtschiff, dessen Klassenbezeichnung bald zum Namen für moderne Großkampfschiffe wurde. Sie zeichneten sich durch eine einheitliche Hauptbatterie von schweren Geschützen aus, die in jede Richtung unbeschränkt feuern konnte, besaßen eine starke Panzerung und waren durch die erstmals verwendeten Dampfturbinen schneller als herk�mmliche Linienschiffe mit ihren Kolbenmaschinen; zudem waren sie deutlich größer als ihre Vorgänger. Durch diese Schiffe wurden die alten Linienschiffe schlagartig entwertet, sie hatten kaum eine Chance gegen die neuen Großkampfschiffe. Doch Deutschland baute bald seine eigenen Dreadnoughts, denn die Admiralität meinte so den Vorsprung Englands schneller aufholen zu können, und Land für Land zogen die Großmächte nach. Ein weiterer Schritt in dem Bestreben Großbritanniens, seinen Vorsprung zur See zu wahren, war die Entwicklung der Schlachtkreuzer. Deutschland hatte viele Panzerkreuzer gebaut, um die britische überlegenheit an Kreuzern zu entwerten. Also bauten die Engländer eine Schiffsklasse, die speziell gegen Panzerkreuzer und Kreuzer einzusetzen war. Diese Schiffe der Invincible-Klasse waren fast so groß wie Schlachtschiffe, jedoch bedeutend leichter gepanzert - ausreichend, um mit den Waffen von Panzerkreuzern fertigzuwerden. Das ersparte Gewicht wurde in leistungsfáhige Turbinenmaschinen investiert, so daß die neuen Schlachtkreuzer Panzerkreuzer und Kreuzer mühelos einholen konnten und schnell genug waren, überlegenen Schlachtschiffe zu entkommen. Die Bewaffnung entsprach der von Schlachtschiffen und war den Kanonen von Kreuzern an Reichweite und Feuerkraft weit überlegen. Auch hier zogen die Deutschen bald nach und bauten Schlachtkreuzer, die den englischen Modellen überlegen waren. Bald schon waren Schlachtkreuzer und Schlachtschiff der neue Standard in der Marineplanung. Und zu Ausbruch des Krieges bestanden die größeren Schlachtflotten schon weitgehend aus solchen Schiffen, und sie waren es auch, die sich in der Skagerakschlacht - nach Zahl und Größe der Schiffe die größte Seeschlacht der Geschichte - gegenüberstanden.

HMS Dreadnought, das erste moderne Großkampfschiff

Das Unterseeboot

Schon im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hatte es erste Versuche gegeben, unter Wasser Krieg zu führen. Jedoch waren alle derartigen Versuche bis ins ausgehende 19. Jahrhundert unpraktikabel, es fehlte an einem geeigneten Antrieb und die Technik war für Tauchschiffe noch nicht ausgereift genug. Zudem gab es auch keine brauchbaren Waffen für solche Schiffe. Das änderte sich mit der Erfindung des Elektro- und des Verbrennungsmotors. Sie machten erstmals leistungsfähige Tauchboote möglich, die auch einen ausreichenden Aktionsradius besaßen. Die Erfindung des Whiteheadtorpedos brachte eine hervorragende Waffe für die neue Schiffsgattung hervor. Da es sich getaucht von der Oberfläche aus kaum ausmachen oder bekämpfen ließ, wurde es zur tödlichen Bedrohung. Das zeigte ein Vorfall vom Beginn des Krieges, als ein einzelnes deutsches U-Boot innerhalb einer Stunde drei britische Panzerkreuzer versenkte. Da die deutsche Schlachtflotte durch die überlegenen Engländer in der Nordsee eingeschlossen blieb und die Handelskriegführung mit Kreuzern deshalb kaum m"gglich war, setzten die Deutschen zunehmend auf die neuen U-Boote, welche die Blockade brechen und in den Atlantik gelangen konnten. Sie machten einen ernsthaften Versuch, Englands überseeverbindungen abzuschneiden; immer mehr Handels- und auch Kriegsschiffe fielen ihnen zum Opfer. Erst im Verlauf des Krieges fanden sich Mittel gegen die Unterseeboote, mit Hilfe von Hydrophonen konnte man sie orten und mit Hilfe von Wasserbomben bekämpfen. Dazu kam das Konvoisystem, das die Boote zwang, sich erst mit den bewaffneten Eskorten auseinanderzusetzen, bevor sie die Handelsschiffe angreifen konnten. So ging die Zahl der Versenkungen wieder zutück, und die Verluste der U-Boote stiegen immer mehr an.

U1, das erste deutsche militärische Unterseeboot von 1906

Das Ende der Schlachtflotten

Somit war die Palette der Schiffe, die im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurden, komplett. Sie bildeten bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges das Rückgrat jeder Flotte. Doch das Aufkommen des Flugzeugträgers ließ die Schlachtschiffe bald veralten, mit den neuen Waffen konnten viel schnellere, weitreichendere, vernichtendere Schláge gefúhrt und weite Seeräume kontrolliert werden. Auch ließen die immer kampfkräftigeren Flugzeuge den Schlachtschiffen trotz immer stärkerer Flugabwehrbewaffnung keine Chance mehr. Die Riesengeschütze mit ihren schweren Granaten wurden durch die praktikabeleren Raketen ersetzt, die auch von kleinen Schiffen mitgeführt werden konnten, so daß die teuren Schlachtschiffe bald aus den Flotten verschwanden. Auch der Kreuzer wurde weitgehend durch die moderne, billige Fregatte ersetzt. Panzerung spielte im Zeitalter der Atomwaffen und der weitreichenden Raketen keine große Rolle mehr, die Zeit der klassischen Panzerschiffe und Schlachtflotten war endgültig vorüber. An ihre Stelle waren große Mengen kleinerer Schiffe getreten, welche leichter zu ersetzen waren und dennoch in ihrer Kapfkraft die alten Panzerschiffe ausstachen. Ergänzt durch die Luftmacht der Träger bilden sie heute das Rückgrat jeder Flotte
.


Moderner Flugzeugträgerverband

Dit artikel is geschreven door: Jagdpanther
En is verschenen op: http://www.frontline18.de/history/22/
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Laatst aangepast door Yvonne op 27 Jan 2006 12:11, in toaal 5 keer bewerkt
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Paul



Geregistreerd op: 25-2-2005
Berichten: 1576

BerichtGeplaatst: 29 Jan 2006 13:51    Onderwerp: Wapenontwikkeling. Reageer met quote

Beste Yvonne.
Ik vond je stuk over de (moderne) bewapening fantastisch.
Mooie foto,s en goed te volgen.
Bedankt.
Paul.
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