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Pat Barker-Regeneration

 
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Auteur Bericht
Yvonne
Admin


Geregistreerd op: 2-2-2005
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BerichtGeplaatst: 17 Jun 2006 8:45    Onderwerp: Pat Barker-Regeneration Reageer met quote

Verschüttete Vergangenheit
WELT-Literaturpreis 2001: Bernhard Schlink analysiert Pat Barkers Trilogie über den Ersten Weltkrieg

Der WELT-Literaturpreis wird jährlich am 9. November verliehen, dem Jahrestag der "Reichskristallnacht" und des Mauerfalls. Ziel der Auszeichnung ist es, Schriftsteller zu prämieren, die mit ihrem Werk in besonderem Maße geistige Grenzziehungen überwinden. Die Preisträger werden von einer fünfköpfigen Jury bestimmt, der der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der amerikanische Historiker Fritz Stern sowie die Schriftsteller Peter Härtling, Bernhard Schlink und Alissa Walser angehören. Schlink, der nach dem Tod Andrzej Szczypiorskis in die Jury eintrat, zählt ebenso wie der ungarische Autor Imre Kertesz zu den bisherigen Preisträgern. Der WELT-Literaturpreis ist Willy Haas gewidmet, dem Begründer der Literarischen Welt.

Dem literarischen Zugriff auf die Vergangenheit enthüllt sich diese in zweierlei Gestalt: zum einen als Stoff für Geschichten, zum anderen als der Grund der Gegenwart. Der historische Roman nimmt die Vergangenheit als Stoff für Geschichten, er erzählt sogar die Geschichte selbst als Geschichte. Von der Vergangenheit als dem Grund der Gegenwart zu handeln, muss ein Roman anders als der historische Roman nicht in der Vergangenheit, sondern kann auch in der Gegenwart spielen. Dann vermeidet er die Gefahr, dass die Gestalten und das Geschehen der Vergangenheit auf falsche Weise heutig geraten. Aber ein Gemälde der Vergangenheit, in der die Gegenwart gründet, kann ein Roman nur bieten, wenn er sich der Gefahr aussetzt. Nur wenn er in der Vergangenheit spielt, eröffnet er dem Leser die Möglichkeit, die Vergangenheit als Grund der Gegenwart auch zu erleben. Pat Barker hat sich der Gefahr ausgesetzt und sie bestanden. Mit "Niemandsland", "Das Auge in der Tür" und "Die Straße der Geister" hat sie ein wunderbares Gemälde der Zeit des Ersten Weltkriegs geschaffen.

Vor Jahren wurde ich erstmals auf Pat Barkers Trilogie über den Ersten Weltkrieg angesprochen, in Amerika. Die Schriftstellerin Joyce Hackett war verwundert, dass die Trilogie noch nicht ins Deutsche übersetzt war. Ebenso verwundert war sie später über die Aufnahme, die jene 1993 bis 1995 erschienene, 1995 mit dem Booker-Preis gewürdigte Trilogie bei ihrem Erscheinen in Deutschland 1997 bis 2000 oft fand: als eine englische Beschäftigung mit der englischen Erfahrung des Ersten Weltkriegs. Aus der Distanz Amerikas wird deutlicher als aus der deutschen Nähe, dass Pat Barker eine europäische Trilogie geschrieben hat.

Gewiss, in England ist der Erste Weltkrieg als wissenschaftliches und literarisches Thema bis heute in einer Weise präsent und populär, in der er es in Deutschland nicht ist. In Deutschland begegnen Kaiserreich, Erster Weltkrieg und Weimarer Republik nur als Verfalls- und Vorgeschichte des Dritten Reichs. Nur in dieser Gerichtetheit wird der Erste Weltkrieg wahr- und ernstgenommen. Das mag es für deutsche Leser schwerer als für englische machen, sich auf Pat Barkers Trilogie einzulassen. Werden die englischen Ereignisse und Personen der Trilogie aber erst einmal wahr- und ernstgenommen, zeigen sie nicht nur eine englische, sondern ebenso eine deutsche und europäische Wahrheit. Sie zeigen die Wahrheit des Kriegs als Einbruch in eine Kultur und als deren Ende.

Die Kriegsneurosen, an denen die englischen Offiziere in der Trilogie leiden, sind keine anderen als die, an denen deutsche und französische Offiziere litten; es sind die Neurosen des massenhaften Tötens und Sterbens mit Kugel und Gas, in Gräben und Verhauen, unter Hunger und Krankheit. Pat Barker schreibt vom Krieg fast nur im Medium der Erinnerungen, Träume, Ängste und neurotischen Symptome der Patienten. Aber das reicht, ihn in seiner psychisch wie physisch zerstörerischen, stets Furcht einflößenden, oft Ekel erregenden Grässlichkeit nicht nur abstrakt, sondern auch konkret präsent zu machen. In ihm hatten die tradierten Männlichkeits-, Tapferkeits- und Ritterlichkeitsideale des Offiziersstands keine Evidenz mehr, hörte der Offiziersstand überhaupt auf, als etablierter Bestandteil einer gefügten gesellschaftlichen und militärischen Hierarchie Sicherheit und Anerkennung zu bieten, und war am Ende auch die gesellschaftliche Hierarchie aus den Fugen geraten. In ihren Neurosen sind auch die Offiziere selbst aus den Fugen geraten - je einzeln und zugleich seismographisch für die Gesellschaft.

Verschüttete Vergangenheit (2)

Zu ihnen gehören als zentrale Personen der Trilogie die authentischen Gestalten von Siegfried Sassoon und Wilfred Owen, bedeutende englische war-poets, für ihre Tapferkeit auch berühmt und ausgezeichnet, aber ohne patriotisches Pathos und voller Hass auf die Schlächterei des Kriegs. Sie sind ebenso wie von Ernst Jüngers Heroisierung und Mythisierung des Kriegs auch weit entfernt von Erich Maria Remarques Abscheu vor dem Krieg, die nur noch das Bedürfnis nach Überleben, Verkriechen, Weglaufen kennt. Sie gehen nach der psychiatrischen Behandlung durch William H. R. Rivers zurück an die Front - aus Verantwortung für ihre Soldaten, aus Sehnsucht nach der Solidarität, die sich in Gefahr und Kampf einstellt, wohl auch aus einem Hauch von Lebensangst und Todessehnsucht. Sassoon hat nach dem Krieg selbst darüber geschrieben. Konnte er so nur darüber schreiben, weil England gesiegt hat? Ist, wie Jünger und Remarque darüber geschrieben haben, die Reaktion auf die Niederlage?

Die Probleme der Kriegsneurosen wurden durch den Sieg jedenfalls nicht gelöst. Pat Barker erwähnte in einem Gespräch 1929 als "Spitzenjahr für kriegsbedingte psychische Störungen". Erst Ende der zwanziger Jahre hätten die Gebildeten ihren Kriegserfahrungen autobiografischen oder romanhaften Ausdruck geben können und seien die weniger Gebildeten unter ihnen seelisch zusammengebrochen. Erst nach einer kurzen Zeit der Betäubung und einer längeren Zeit der Verdrängung beginne die Nötigung und Fähigkeit zur Auseinandersetzung - ein Befund, der für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso gilt wie für die nach dem Ersten und der, wie die späte Auseinandersetzung der Amerikaner mit dem Krieg in Vietnam und die zwar vom Westen betriebene, im Osten aber verschobene Beschäftigung mit der kommunistischen Vergangenheit zeigen, einem Gesetz folgt, das bei allen großen kollektiven Erschütterungen greift.

Auch Rivers, die eine der beiden Hauptpersonen der Trilogie, ist eine authentische Gestalt. Weil er, anders als sein Kollege Lewis Yealand, nicht auf Abrichtung durch Elektrobehandlung setzt, sondern auf das Gespräch und die Wiederherstellung des Patienten durch das Zur-Sprache-Bringen, Erinnern und Anerkennen des neurotisch verdrängten Traumas, leidet er selbst. Denn er sieht, dass die neurotischen Symptome dem Grauen des Kriegs gemäß sind, dass nichts krank daran ist, durch die zerstörerische, entstellende Gewalt des Kriegs zerstört und entstellt zu werden, und nichts gesund daran, sich der Gewalt wieder zu unterwerfen, der man durch die Neurose entkommen ist. Aber eben darauf zielt die Behandlung, so therapeutisch und analytisch einfühlsam sie auch ist.

Es ist dasselbe Leiden, das Sigmund Freud in einem von Kurt Eissler dokumentierten, 1920 von der Österreichischen Kommission zur Erhebung militärischer Pflichtverletzungen durchgeführten Verfahren gegen den Psychiater Julius Wagner-Jauregg wegen dessen Elektrobehandlungen als Sachverständigen sagen lässt: "Den Ärzten ist etwas wie die Rolle von Maschinengewehren hinter der Front zugefallen, die Rolle, die Flüchtigen zurückzutreiben. Das lag bestimmt in der Absicht der Kriegsverwaltung. . . . Für den ärztlichen Stand war es eigentlich eine Aufgabe, die sich nicht recht damit verträgt. Der Arzt soll in erster Linie der Anwalt der Kranken, nicht der eines anderen sein." Wie in England wurden auch in Deutschland und Österreich-Ungarn mit Stromstößen vor allem die einfachen Soldaten behandelt; sie waren vor dem Tod an der Front in die Krankheit geflohen und sollten durch eine Behandlung zur Flucht in die Gesundheit und Rückkehr an die Front gezwungen werden, bei der die schmerzende Kraft der Elektrizität und der Druck der militärischen Autorität zusammenwirkten. Bei Offizieren derart auf militärische Subordination zu setzen schien abwegig, und so kamen für sie als Erstes psychotherapeutische und -analytische Behandlungen zur Anwendung.

Verschüttete Vergangenheit (3)

Einfache Soldaten begegnet man in Pat Barkers Trilogie kaum. Aber Billy Prior, neben Rivers die zweite Hauptperson der Trilogie, stammt aus kleinen Verhältnissen und schlägt die Brücke von der Welt der Offiziere in die Arbeiterklasse. Er wurde aus Überzeugung Soldat und wegen Tapferkeit zum Offizier befördert und ist nun ein "Gentleman auf Zeit", der unter den anderen Gentleman-Offizieren fremd bleibt. Ihm, der fiktiven Gestalt, gilt Pat Barkers besondere Liebe. Auch sie kommt aus der Arbeiterklasse und muss sich fragen lassen, ob sie zur englischen Gesellschaft eigentlich dazugehört. "Ach, ich fühle mich wie eine Außenseiterin, die sich hineingeschmuggelt hat. Ja, so ist es. Aber ich hoffe, dass ich niemals richtig dazugehören werde."

Durch Prior und die Liebe zwischen ihm und Sarah Lumb kommt die Welt der Arbeiterinnen aus der dem psychiatrischen Krankenhaus benachbarten Munitionsfabrik in den Blick. Durch einen Auftrag des Kriegsministeriums und dadurch, dass Prior Pflegekind von Beattie Roper war und sie im Gefängnis besucht, wo sie eine Strafe wegen eines Giftanschlags auf Lloyd George verbüßt, den sie nicht begangen hat, begegnet er auch der Welt der Pazifisten, Kriegsgegner und Kriegdienstverweigerer und dem Hass, mit dem sie sozial ausgegrenzt und vielfältigen Erniedrigungen und absurden Strafen unterworfen werden. Und doch sind Beattie, ihre Tochter Hettie und deren Freund Mac in ihrer Identität vom Krieg ebenso wenig gefährdet wie die Arbeiterinnen in der Munitionsfabrik.

Das geht Prior anders. Er ist seiner sozialen Identität ebenso wenig gewiss wie seiner sexuellen. Er weiß nicht, wie er die Spannungen seines wahllosen sexuellen Begehrens und seiner Liebe zu Sarah, die Spannungen seiner Kindheit mit dem prügelnden Vater und der schwachen Mutter, die Spannung seiner sowohl Zuneigung als auch Ablehnung gegenüber Beattie, Hettie und Mac und die Spannung auflösen soll, in der er den Krieg zugleich furchtbar und als große, Wesentliches von Unwesentlichem scheidende existenzielle Kraft erlebt.

Aus der Ungewissheit, wer er ist, wird die Ungewissheit, was er tut. Er hat Absencen, nach denen er nicht mehr weiß, was er gesagt hat, wie weit er sexuell gegangen ist, wie gewalttätig er geworden ist und ob er das Versteck von Mac, dem Freund seiner Kindheit, verraten hat.

Wie ihm Pat Barkers besondere Liebe gilt, gehört ihm auch die des Lesers. Dem deutschen Leser begegnet er vor dem Hintergrund der deutschen Gesellschaft, die schon seit dem Ersten und erst recht seit dem Zweiten Weltkrieg weniger Klassengesellschaft ist als die englische, nicht so sehr als einzelner Aufsteiger, sondern vielmehr als Bild einer Gesellschaft, die aus den Fugen geraten ist. Als Sinnbild wie als Einzelschicksal ist seine Gestalt auch darum so beeindruckend, weil sie als letztlich vermiedene Möglichkeit doch auch das andere in sich trägt und sichtbar macht: statt des Aushaltens der Spannungen das Umschlagen in Rücksichtslosigkeit, Grausamkeit und Zynismus.

"Es ist wirklich beängstigend zu sehen, was damals vor sich ging", hat Pat Barker in einem Gespräch im Hinblick auf das Geschehen sowohl an der Front als auch in der Heimat bemerkt, "man bekommt das Gefühl, dass die Demokratie vielleicht auch in England eine Niederlage nicht lange überlebt hätte." Und in einer Besprechung ihrer Trilogie überlegt Klaus Harpprecht angesichts der Greuel der Schlachten des Ersten Weltkriegs, in denen der Mensch zum Material erniedrigt und zum Kadaver abgerichtet wurde und erfahren musste, dass seine Existenz und seine Würde nichtig waren, ob nicht "die Hölle von Auschwitz und Treblinka . . . sich in den Schützengräben des ,großen Kriegs', von dem die Franzosen und Engländer sprechen, gleichsam hinter dem Rücken der europäischen Kultur vorbereitet [hat]. Man mag sich sogar fragen, ob es völlig abwegig ist, eine verborgene Verbindung von Hitlers Gasverwendung und dem Einsatz von Zyklon B zu vermuten." Gewiss ist, dass das Dritte Reich nicht ohne die geistigen, seelischen und moralischen Verwüstungen verstanden werden kann, die der Erste Weltkrieg hinterließ.


Verschüttete Vergangenheit (4)

Pat Barkers Trilogie folgt wenigen Personen. An ihnen, ihren Gesprächen, Träumen und Ängsten ist der Leser nahe dran. Aber so individuell diese Perspektiven sind, so groß gerät doch das Gemälde der Zeit des Ersten Weltkriegs. Es ist ein Gemälde der Zeit aus dem Geist der Psychiatrie, Psychotherapie und -analyse. Es ist auch ein Gemälde der Zeit aus dem Geist feministischer Sensibilität; Pat Barker beschreibt das Scheitern der Männer präzise und behutsam als deren Gefahr und Chance zugleich. Den anderen großen Zeitgemälden der Literatur steht das von Pat Barker nicht nach. Wie jene vermengt es authentische und fiktionale Gestalten, authentisches und fiktionales Geschehen, und diese Mischform, die bei Büchern über einzelne Personen oft wie ein Sich-Drücken vor den Anstrengungen der Biografie wirkt, ist dem Zeitgemälde völlig gemäß.

Jedes große Buch ist ein Geschenk. Für das deutsche Publikum ist Pat Barkers europäisches Werk ein besonderes Geschenk, indem es den Zugang zu einer historischen Erfahrung eröffnet, der seit langem verschüttet ist. Es handelt nicht nur von Erinnerung und Wiederherstellung, sondern bringt Erinnerung und Wiederherstellung auf den Weg.

Bernhard Schlink ist Schriftsteller und Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Herbst erschien bei Diogenes "Selbs Mord", der letzte Band seiner Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb.

Artikel erschienen am Sa, 10. November 2001
http://www.welt.de/data/2001/11/10/532648.html?s=4
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Yvonne
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BerichtGeplaatst: 27 Apr 2008 17:11    Onderwerp: Reageer met quote

Regeneration



Regeneration is set in Craiglockhart War Hospital in the months July to November 1917. Some of the characters are real people: Drs Rivers, Bryce and Yealland, Dr Henry Head, and the poets Siegfried Sassoon, Wilfred Owen and Robert Graves. Barker blends fact and fiction as she focuses on their roles in the hospital against a backdrop of WWI. The themes in the novel look at the tensions that the war raised and the questions that were asked about authority, duty, class and gender, and homosexuality in an era when it was unlawful.

The novel begins with a reading of Sassoon's 'A Soldier's Declaration', and Rivers discussing Sassoon's motivations for writing it. Then Sassoon arrives at the hospital and the plot concentrates on the relationship that builds between Rivers and Sassoon, and Rivers and his other patients. Rivers' anthropological background is reflected in his approach to treating his patients - he engages with them over a period of several weeks (the average treatment times were two to four months) in order to understand the way in which they thought and to establish what it had been in the battle situation that had triggered a breakdown.

The novel also tackles the issue of homosexuality in Britain at that time. Rivers (in the novel) believed that it was despicable to use a man's private life against him in any way. Homosexuality was illegal in Britain from 1885 until 1967. Rivers and Sassoon discuss homosexuality as well as 'comradeship', the latter being a mechanism used by soldiers for bonding and coping with the stress of war.

Comradeship', however, was what is called homosocial behaviour and this is a recurrent thread in the book.Men were afraid that they would be labelled as homosexual and this is indicated by means of the jokes that characters tell or by references to Freud. The character Billy Prior is representative of this in that he is heterosexual in Regeneration but bi-sexual in The Eye in the Door and The Ghost Road. Prior uses sexual humour in order to try and gain the upper hand in his doctor/patient relationship with Rivers.

Many of the female characters will be familiar to Barker's readers as they are hard-working, straight-talking, determined Northern women who have led difficult lives. They have also, through working in the munitions factories, discovered the attractions of fiscal independence, even if the work itself was monotonous, unpleasant and sometimes dangerous.

Regeneration then is a blend of fact/fiction, science/literature. It is sometimes described as a historical novel although Barker herself dislikes the term. Rather it examines relationships and the roles that people play within the relationship. The use of historical figures does make the novel seem more 'real' and this helps the reader enjoy the narrative without having to ponder too deeply on the exact nature of the ties between 'real' and 'fictional' people and how this affects the plot and the reader's understanding of it.

© http://sites2.scran.ac.uk/Warp/Novel_text2.htm
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